Ich bin ich
geschaffen - geliebt - begabt
Es ist eine Kunst, mich selber zu sein! Das machte im Einstieg zur Mattli-Tagung von Anfang Februar bereits eine berührende Geschichte deutlich, die im Kindergarten erzählt wird. Am ersten Samstag des Monats vertieften sich dreissig franziskanisch Engagierte vor einer traumhaften Kulisse in das Thema. Was machte Franz von Assisi einzigartig – und was verwandelte den jungen Egozentriker zum kreativen Bruder vieler Menschen? Was verhalf mir dazu, meine Einzigartigkeit zu entfalten, meinen ureigenen Weg zu gehen und meine Sendung zu leben? Wie tun wir dies heute in einer Welt, die sich vom Schöpfer verabschiedet und in der viele Menschen sich zunehmend selbst «designen»?
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Exerzitien und stille Intensivwochen - franziskanisch
Wer «Leben in Fülle» finden will, braucht auch Freiräume für die Seele. Wer sich für andere engagiert, darf und muss sich selber Oasenzeiten gönnen. Wer umsichtig leben will, gewinnt Klarheit durch Einkehr. Lange bevor Ignatius von Loyola Exerzitien entwickelte, entdeckte Franz von Assisi, wie wohltuend und fruchtbar Zeiten des Rückzug sind, persönliche und gemeinsame.
«Stille Intensivzeiten – franziskanisch» bieten 2024 in der Schweiz die Klöster Rapperswil und Bigorio an. Sie sind von Jahreszeit, Ort und Stil her je unterschiedlich akzentuiert. Ein bewährtes Schweizer Duo begleitet eine "Eremo-Woche" in Assisi und Monteluco, mit Franziskus "Stadt und Stille" verbindend.
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Friede allen Menschen - 800 Jahre "Betlehem in Greccio"
Franz von Assisi hat im kleinen Dorf Greccio vor 800 Jahren Geschichte geschrieben. Weihnachten 1223 in einer Höhle war weit mehr als eine kreative Feier. Historiker haben von einer kulturellen, pastoralen und liturgischen Innovation gesprochen, von einer Performance und vom Ursprung der Krippenkultur. Eine Jubiläumstagung an der Paulusakademie Zürich hat im Advent näher hingeschaut. Franziskus hat in Greccio auch Friedenspoilitik betrieben: feinsinnig, der Bergpredigt verpflichtet und bewegend - in einer Zeit neuer Kriege! Wie sehr bräuchte die Welt heute solche Zeichen -
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Friedensgebete - Hoffnung gegen Aggression
PAX steht in einer stillen Kirche: Sehnsucht und Hoffnung auf Sand geschrieben. FRIEDE! Betende und hoffende Menschen haben Kerzen dazugestellt. Hoffnung gegen Aggression und Gebet gegen lähmende Angst. Der FRIEDE ist gefährdet – näher denn je: Kriege in Europa und im Nahen Osten drohen zum Weltenbrand zu werden. Drei Einladungen, gemeinsame Zeichen zu setzen und sich zu stärken: drei Treffen im Geist von Francesco! Im Kloster Rapperswil findet am 26. November ein Friedensgebet mit dem Vokalensemble LYRA aus St. Petersburg statt, im Ranft am 2. Dezember der Friedensabend der franziskanischen Schweiz und an der Zürcher Paulusakademie am 9. Dezember ein Podium und Workshops zu franziskanischer Friedensarbeit.
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