Ranftweg

Zum 6. Jahrestag der Wahl

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13. März 2019

Lieber Franziskus
brüderlicher Bischof von Rom

Heute vor sechs Jahren war die Sensation gross: ein Petrusnachfolger aus Südamerika, der erste Jesuit im höchsten Amt der katholischen Kirche, und der erste, der sich dazu Franz von Assisi zum Vorbild nimmt! Du hast bereits am Abend der Wahl mit deinem ersten Auftritt starke Zeichen gesetzt, Millionen fasziniert und erste Gegner alarmiert...
So beginnt ein offener Brief von Franziskanerinnen und Franziskanern, einer Kapuzinerin und franziskanisch Engagierten der Schweiz, die Franziskus auf seiner "via della fratellanza bestärken". Zugleich ermutigen sie geschwisterlich dazu, beherzter über Reformen zu sprechen.

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Franziskanische Spiritualität - tiefgründig

Weiterlesen: Franziskanische Spiritualität - tiefgründigLeben mit Tiefe und Weite ist gefragt: Anders als Bücher und tiefgründiger als in Assisireisen erschliessen Seminare im gemeinsamen Schöpfen aus Quellen,  Fragen und Deuten die Spiritualität eines Franziskus und einer Klara von Assisi. Interessierte finden diesen Frühling zwei verschiedene Möglichkeiten, mit Niklaus Kuster und franziskanisch Engagierten tiefer zu schürfen. Für beide Intensivkurse lohnt sich eine Abstecher in den nahen Schwarzwald oder nach Westfalen.

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Spiegel - franziskanisches Symbol

Weiterlesen: Spiegel - franziskanisches SymbolSpiegel - "Mirror" nennt der Künstler Greg Barnes dieses Werk. Wir alle schauen jeden Tag in den Spiegel: die einen nur morgens und abends, andere häufiger. "Spiegeln" ist eine zentrale Kunst in der psychologischen und spirituellen Begleitarbeit: einem Menschen spiegeln, was er fühlt, erlebt und denkt, ersorgt und ersehnt. Der "Spiegel" begegnet in den franziskanischen Quellen auch als mystische Metapher: Klara will sich täglich in den Spiegel des Lebens Jesu vertiefen - und die Person Jesu Christi selbst als Spiegel zu sich sprechen lassen.

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Papst Franziskus in Arabien - 800 Jahre nach Franziskus

Weiterlesen: Papst Franziskus in Arabien - 800 Jahre nach FranziskusGenau 800 Jahre, nachdem sein Vorbild Franz vom Assisi den Sultan von Ägypten traf, reist Franziskus von Rom ebenfalls in den islamischen Orient. Beide Begegnungen sind historisch! Zwischen ihnen liegen acht Jahrhunderte, in denen die franziskanische Art des Christseins interreligiöse Begegnungen inspiriert. 
Die franziskanische Mystik sieht die Welt geschwisterlich. "fraternitas" kennt weder nationale noch kulturelle und religiöse Grenzen. Wie wunderbar, dass nun auch Papst Franziskus und Grossimam Ahmad Muhammad Al-Tayyeb in Abu Dhabi ein gemeinsames Dokument unterzeichnen "über die Geschwisterlichkeit aller Menschen für ein friedliches Zusammenleben in der Welt"!

 

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"Tauzeit" - vier neuste Hefte online!

Weiterlesen: Viermal im Jahr ist "Tauzeit". Unsere Zeitschrift bietet Inspirationen für franziskanisch Interessierte und Engagierte. An sofort ist der Jahrgang 2018 online abrufbar. Die vier Hefte beleuchten Facetten des Themas FREMD-SEIN. Die Märzausgabe knüpft an Lebensformen an, die Menschen fremd erscheinen können, angefangen bei Rabbi Jesus von Nazaret über Franziskus bis zu franziskanischen Lebensentwürfen heute. Das Juniheft hat "Andersorte" zum Thema: biblisch, geschichtlich und aktuell. Die Herbstausgabe widmet sich dem "Fremd- und Gastsein in der Welt" - Weltliebe und Pilgerxistenz. Das Adventsheft spürt Gottes überraschenden Wegen nach:

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Franziskanische Tagung am 2. Februar

Weiterlesen: Franziskanische Tagung am 2. FebruarMit Steinen lassen sich Mauern bauen, die trennen. Steine können auch Brücken bilden, die verbinden. Franz von Assisi war ein Brückenbauer. Vor 800 Jahren überbrückte er die Kluft zwischen Christen und Muslimen. Sein Gang zum Sultan ermutigt uns dieses Jahr zu verschiedenen Blicken in unsere heutige Welt. - Die offene Tagung vom 2. Februar 2019 stand im Zeichen "heilsamer Grenzüberschreitungen": politisch, ökumenisch, interreligiös. Franziskanisch Interessierte und Inspirierte beschäftigten sich mit dem eigenen Profil und tauschten Erfahrungen aus in bunten Kreis von Menschen, die sich in vielfältigen Lebensformen von Franziskus angesprochen fühlen.

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Ein gutes neues Jahr!

Weiterlesen: Ein gutes neues Jahr!

 

Die Silvesternacht liegt hinter uns. Ihre Zeitbrücke führt von einem vollendeten Jahr in ein neues, das uns mit Vertrautem und Überraschendem erwartet.
Europa denkt dieses Jahr an die Wende vor dreissig Jahren: den Fall der Berliner Mauer 1989 und das Ende der Zweiteilung Europas zwischen „Ostblock“ und „westlicher Welt“.
Die franziskanische Familie denkt an den Brückenbau, der vor genau 800 Jahren in Ägypten geschah: Mitten im “heiligen Krieg“ verband die freundschaftliche Begegnung von Franziskus und Sultan al-Kāmil islamische und christliche Welt.

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Franziskanische Wanderwoche im Wallis

Weiterlesen: Franziskanische Wanderwoche im WallisFranziskanische Wanderwoche im Wallis

Trotz widrigem Wetter (Schneeregen) traf sich unsere Gruppe Anfang September zum Start auf dem Furkapass und wagte sich an die erste Etappe zur Wanderung durchs Wallis bis zur Kulturgrenze beim Pfynwald. Ein Wolkenloch erlaubte uns einen eindrücklichen Blick auf den Rhonegletscher, den Ursprung des Flusses, dem wir nun eine Woche folgten.

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be-SINN-lich in den Advent

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Ranftabend - 1. Dezember 2018

Klein und schutzlos, unterwegs unter fremdem Dach geboren - Gottessohn – verletzlich und machtlos? Auch dieses Jahr stimmen wir uns unterwegs in den stillen Ranft auf die Adventszeit ein. Ein längerer Weg führt von Sachseln, der kürzere vom Flüeli in die Schlucht, deren Pfade wir mit Kerzen ausleuchten. Meditative Zwischenhalte und stille Schritte wie auch der Gottesdienst im Ranft selbst spüren Gottes Weg zu uns nach.

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