Lebens- und Glaubenswege begleiten - erster Kurs vollendet!
Leben gelingt in der Auseinandersetzung mit sich selbst und in der Begegnung mit anderen. Menschen auf ihrem persönlichen Weg zu begleiten ist eine Kunst: in der Seelsorge, in der Bildungsarbeit, in sozialen Berufen, im Management wie auch im eigenen Alltag. Ein neues Weiterbildungsangebot ermöglicht Erfahrungen und eröffnet Räume der Reflexion für das tiefere Verständnis von Lebens- und Glaubenswegen.
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Fenster in die Welt - erschreckend und befreiend
Mutet Ihr euch die Tagessschau noch zu? Zahlreiche Bekannte in unserem Umfeld tun es nicht mehr! Schreckliche Kriege in der Ukraine, Gaza und Sudan mit Zerstörung und Toten ohne Ende, der Machtwechsel in Amerika, der Aufstieg von Autokraten in Europa, Klimakatastrophen... Der Ausblick ins Neue Jahr ist wenig hoffnungsvoll! Nicht wenige schliessen daher zum Selbstschutz die medialen Nachrichtenfenster.
Das Fenster unseres Briefes eröffnet andere Ausblicke: Sonne, Mond und Sterne, die ihre Kreise ziehen und unserer Welt Farben, Leben und Orientierung geben:
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Franziskanisch bunt - Neujahrstreffen
Selbst eine vertraute Welt kann mit ihrer Buntheit überraschen. Das gilt auch für die franziskanische Welt. Am 3. Januar fand erstmals ein Neujahrstreffen statt für Engagierte, die sich in der Deutschschweiz von Franziskus inspirieren lassen. Die Brüder waren überdurchschnittlich zahlreich vertreten, die Schwestern spärlich, und Singles, Familienmenschen und Projektengagierte erfreulich bunt. Ziel war nicht Arbeit, sondern Blickkontakt, der Austausch von Erfahrungen und ein gemeinsames Vorausschauen ins neu begonnene Jahr.
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Friede aus der Tiefe
An der Schwelle zum Advent haben siebzig franziskanisch Engagierte am letzten Samstagabend des Novembers in eine erschütterte Welt geschaut. Dabei haben Bruder Klaus und Franziskus als wache Friedensstifter ermutigt. Auf zwei besinnlichen Wegen durch die einbrechende Nacht lag der Akzent auf der eigenen Lebenswelt: Friede zwischenmenschlich setzt den inneren Frieden voraus. Das Evangelium des ersten Adventssonntags ermutigte in der gemeinsamen Feier zu einem wachen Blick in die weite Welt. Nach den Wegen und dem Feiern in kalter Nacht wärmte das Zusammensein bei heissem Punsch und feinen «Chräpfli», die uns die Schwestern vom Kloster Jakobsbad gespendet hatten.
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Tauzeit im Dezember
Nachdem das Septemberheft von Tauzeit die biblischen Gestalten Maria und Marta von Betanien mit Klaras San Damiano verbunden hat, widmet sich die Adventsnummer drei anderen grossen Frauen: Lydia, in deren Haus sich die erste Gemeinde von Philippi traf, Colette von Corbie als franziskanische Reformerin in Frankreich und in der Westschweiz sowie Maria von Nazaret mit ihrem Mut, Neuland zu wagen. Profilierte Autorinnen bringen diese ermutigenden Frauengestalten ins Gespräch mit unserer Lebensrealität. Zu unserer Freude schreiben vier von ihnen und ein Dominikaner erstmals für Tauzeit.
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Locarno franziskanisch
Auch nach fast drei Jahrzehnten Netzwerkarbeit betreten wir im Tauteam Neuland! Anfang Oktober beherbergten uns die Kapuziner auf dem "Felsen der Madonna" hoch über Locarno, und eine Woche später zwanzig Minuten Fussweg entfernt die Ingenbohler Schwestern von Muralto. Treue zur Geschichte und Mut zu Neuem verbanden sich dabei eindrücklich!
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La Verna - franziskanischer Tabor
Franziskus auf La Verna
Jubiläumstagung in Zürich
Geschichte kann die Gegenwart inspirieren! Wie anregend das auch über 800 Jahre hinweg gelingt, zeigte sich am 21. September in der Paulusakademie, wichtigstes katholisches Tagungszentrum in Zürich. Sechs profilierte Mitwirkende führten sechzig Interessierte durch die nachmittäglichen Workshops und trugen danach zu einem spannenden Podium bei. Am Vormittag begleiteten Nadia Rudolf von Rohr und Br. Niklaus Kuster Bruder Franziskus geschichtlich gewissenhaft auf den Berg La Verna. Der in der sommerlichen Auszeit zwischen Mitte August und Ende September 1224 komponierte "Lobgesang auf den höchsten Gott" (Laus Dei Altissimi), vom Poverello eigenhändig verfasst, spiegelt eine überaus ermutigende "franziskanische Taborerfahrung"...
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Pilgerwanderung nach Ziteil, 15.08. – 18.08.2024
Pilgerwanderung nach Ziteil, 15.08. – 18.08.2024
Die Pilgertage begannen an ihrem tiefsten Punkt, in der Viamala-Schlucht, der über Jahrhunderte ein immenses Hindernis für Säumer und Verkehr darstellte. Beeindruckend zeigt hier die Natur, was sie geschaffen hat. Für lebendiges Wasser ist auch der härteste Stein kein Hindernis, einen Weg zu finden. Es ist nur eine Frage der Zeit. Wir verliessen die Viamala beim kleinen Walserdörfchen Reischen. Unser 1. Etappenziel war Zillis mit Übernachtung im Gasthaus „alte Post".
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