zielgerichtet leben
Lebenswege haben ein Ziel - Franziskus erreicht seines 1226
Das Märzheft von Tauzeit lädt literarisch zu einem ersten Innehalten im Jubiläumsjahr: Pilger- und Lebensgeschichten gelingen, wenn Menschen ihr Ziel vor Augen halten und sich nicht vom Weg dahin abbringen lassen. TAUZEIT begleitet zunächst Jesus auf seinem Unterwegssein, das am Ede vom Tabor nach Jerusalem führt. Dann eröffnet Sarah Elisa Kreutzer Einblick ins Kloster Rapperswil - Herberge für Auszeitgäste wie auch "Lebensort auf Zeit" für die franziskanische Lebensgemeinschaft. Der Kapuziner Br. Stefan Walser fragt danach, ob Gott mit Menschen "überhaupt etwas vorhat" und stellt fest: "Kein Plan!"
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Assisi aus neuen Perspektiven
Überraschende Blicke auf Franz' und Klaras Welt
Kennst du diesen Blick auf den Dom und die Dächer der Oberstadt? Selbst Assisi-Insider waren in den letzten Wochen begeistert von dieser Gartenbar: Sie heisst San Lorenzo und liegt an der Treppe, die vom Domplatz und der Pizzeria Duomo zur Burg hinaufführt. Ein Ort abseits der touristischen Trampelpfade!
Erste Studienreisen ins umbrische Städtchen haben vor uns nach Ostern Entdeckungsfreudige beflügelt. Wir stellen hierein paar Impressionen zusammen, die Tipps für Überblicke sein können:
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Pilgernd in den Ranft
Franziskus zwischen Tabor und Ostern
Am Samstag 9. Mai führen zwei Frühlingswege besinnlich in den Ranft: der längere ab Stans, der kürzere ab Sachseln. Franz von Assisi inspiriert unterwegs 800 Jahre nach seiner Ankunft am Ziel aller Lebenswege. "Zwischen Tabor und Ostern" lässt er sich dabei von seinem Meister ermutigen. Die Wegstationen sprechen in unser eigenes Leben:
Ausschau:
Im Frühjahr 1224, zwei Jahre vor seinem Tod, zeigt Franz sich engagiert und handlungsfähig. Nach einer Phase der Resignation hat er das Entwicklungspotential seiner Bewegung neu vor Augen.
Durchblick:
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Im Ende ein Anfang - Lasst uns beginnen!
Am ersten Samstag im März lädt das Tauteam ein zur bewährten Offenen Franziskanischen Tagung. Sie steht im Zeichen des 800-Jahr-Jubiläums von Franziskus' Übergang.
Menschliches Leben geht von der Geburt bis zum Tod über viele Schwellen. Die Kindheit wechselt in die Jugend, deren Ende in erwachsene Eigenständigkeit führt. Im Paarwerden endet das Singleleben. Geburt und Ausfliegen der Kinder setzen markante Meilensteine. Die Pensionierung führt ins aktive Alter.
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Neue franziskanische Bücher - Vernissage in Rapperswil
Druckfrisch und erfrischend!
Vor 800 Jahre fand Franz von Assisi ans Ziel seines irdischen Weges. Zum Jubiläum bringt der Patmos-Verlag eine Sonderausgabe der Doppelbiografie zu Franz und Klara von Assisi heraus. „Bruder Feuer – Schwester Licht“ war letzten Herbst nach vier Jahren bereits vergriffen. Es erscheint in einer optimierten Version neu als Paperback: leichter und günstiger. Die Vernissage im Kloster Rapperswil verbindet sich am Sonntag 22. Februar um 17.00 mit gleich zwei neuen Büchern von Sarah Gaffuri: Ihr Erstlingswerk ist ein erfrischender Fastenbegleiter, der den Sonnengesang geistvoll ins Alltagsleben überträgt. Passend zur Fastenzeit ist auch ihr druckfrisches Bändchen „Von Fasten und von Festen: eine Spiritualität des Essens“.
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Franziskanische Bildung und Vertiefung
Am Ende ein Anfang - Franziskus eröffnet am Ziel seiner Weges Zukunft
- Interessierte finden seit Covid eine neue Form der Weiterbildung in franziskanischer Geschichte und Spiritualität durch eine Abendvorlesung, die per Zoom stattfindet: Sechs Freitageinheiten befassen sich im kommenden Frühlingssemester mit Franziskus‘ letzten Lebensmonaten und seiner bleibenden Bedeutung. Thema der Vorlesung: „Am Ende ein Anfang: Franziskus eröffnet am Ziel seines Weges Zukunft“. Drei Samstagvormittage bieten jenen, die Vertiefung und Austausch suchen, zusätzliche Impulse und Diskussionsgefässe.
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Franziskusausstellung in Salzburg
LebensKunst - 800 Jahre Franz von Assisi
Von Mai bis November 2026 lädt das Dommuseum Salzburg zu einer grossen Ausstellung, die Franz von Assisi gewidmet ist. Anders als die Ausstellung vor zwei Jahren in Freising vermittelt diese nicht primär barocke Bilder aus dem eigenen Kunstdepot, die den Poverello mit Kreuz und Totenschädel asketisch umd weltflüchtig darstellen. Schon der Titel LebensKunst der Salzburger Ausstellung steht für das Lebensbejahende einer Spiritualität, deren Gründer für Schöpfungsliebe und Menschenfreundlichkeit, Dialog der Religionen und eine geschwisterliche Vision der Kirche steht. Die ganze franziskanische Familie im deutschen Sprachraum steuert ausgewählte Kunstwerke und sprechende Alltagsgegenstände zur Ausstellung bei, in denen sich 800 Jahre Kultur und Leben spiegeln. Brüder, Schwestern und engagierte Familienleute sorgen zudem für einen durchgehenden Präsenzdienst im Museum, um Besuchenden auch Fenster in die Gegenwart zu eröffnen. Die Ausstellung spiegelt den spirituellen und kulturellen Reichtum der Bewegung, die auf Franziskus zurückgeht und die seit 1221 auch nördlich der Alpen markante Spuren hinterlassen hat. Konzipiert wurde LebensKunst unter Federführung der Fachstelle Franziskanische Forschung in Münster/Westfalen. Die Ausstellung dauert vom 24. Mai bis 2. November 2026 und zieht sich damit über den 800. Tag von Franziskus' Vollendung. Ein Rahmenprogramm beleuchtet an der Universität Salzburg und in den beiden Klöstern der Franziskaner und der Kapuziner vor Ort die Aktualität der franziskanischen Spiritualität heute.
Klosterluft schnuppern...
... im Appenzellerland
Die ebenso kleine wie erfrischende Schwesterngemeinschaft von Jakobsbad lädt dazu ein, im im Alpsteingebiet Klosterluft zu schnuppern. Die Schwestern schreiben dazu:
"Am Anfang einer jeder Berufung steht die Begegnung mit Gott und seiner Liebe. Eine Liebe, die uns verändert, die Spuren hinterlässt und in uns eine Sehnsucht weckt, die tiefer ist als alles bisher Erlebte und Ersehnte. Möchtest du deinem Glauben und einem Leben aus der Kraft des Evangeliums nachspüren? Sehnst du dich nach mehr Zeit und Raum für Gott? Möchtest du die Gelegenheit nutzen, dich in der Begegnung und in der Stille auf das Wesentliche zu besinnen?
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