Von der hohen Kunst der Liebe
Die Farbe der Liebe ist Rot. Und Rot leuchtet in verschiedenen Spielarten. Dasselbe gilt für die Liebe. Die Zeitschrift TAUZEIT macht das in Farbe und Bildmotiv deutlich. Die vier Ausgaben des Jahrgangs 2014 haben sich mit den Hochformen der Liebe befasst, wie der irische Erfolgsautor Clive Staples Lewis sie in einem Klassiker der Weltliteratur feinsinnig beschrieben hat.
Die Märznummer beleuchtete die Facetten der Zuneigung. Sie zeichnet Eltern aus, Lehrerinnen und Sozialarbeiter, Seelsorgende und alle, die ihre Zuwendung, Sorge und Begleitung schenken, ohne eine Gegengabe zu erwarten. Die Juniausgabe widmete sich der Freundschaft: Sie verbindet Menschen, die sich vertraut werden, indem sie dieselben Schätze entdecken, in dieselbe Richtung schauen, vom gleichen Ziel angezogen Gefährtinnen und Gefährten werden. Jedes Du, das dazukommt, mehrt die Freundschaft. Das Septemberheft wendet sich, dem Eros oder der partnerschaftlichen Liebe zu, die wie alle anderen Formen auch franziskanisch inspiriert und inspirierend beleuchtet wird, wobei hier eine der leidenschaftlich liebenden Ehefrauen des Mittelalters von einer modernen Ehefrau und Fachfrau für Familienpastoral vorgestellt wird. Den Schlussakkord setzt in Lewis Klassiker und im Zyklus des TAUZEIT-Jahrgangs 2014 die Agape oder Gottesliebe.
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Neue Horizonte

Während in der Innerschweiz die Fasnacht ihrem Höhepunkt entgegen tanzt, weiten sich unsere Horizonte in eine ganz andere Welt. Genau 800 Jahre nachdem Franziskus seine Friedensmission in Spanien abbrechen musste und wieder nach Italien aufbrach, spüren wir zwischen Pyrenäen und Andalusien seiner Reise nach - und begegnen einer vitalen franziskanischen Familie heute. Bild: Skyline Madrids von der Hochschule Franziskanischer Studien (ESEF) aus, an der Niklaus eben zwei Wochen unterrichtet hat.
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Pilgernd ins neue Jahr
Wenn der Winter kommt, bleiben die Pilger aus - und es kommen Gäste ins Haus, die im Geist der Franziskusregel "Pilgernde und Gäste auf Erden sind".
Unser Eintrag ins Gästebuch der Ingenbohler Schwestern spricht Ende Januar sowohl für die Herberge wie von den Gästen. Unser Teamjahr begann im Haus Maria Theresia, das jährlich über 1200 Übernachtungen zählt - meist Pilgernde, die auf dem Jakobsweg von den Mythen her kamen...
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Friedensabend im Ranft
"Weniger ist oft mehr!" Die Gefährten und Gefährtinnen, die zum jährlichen Friedensgebet in den adventlichen Ranft kamen, waren und werden nicht weniger. Die Bänke der unteren Ranftkapelle waren erneut dicht gefüllt mit Schwestern, Brüdern und Freunden des Franz von Assisi, und sie kamen vom Bodensee und vom Jura, um sich auf Weihnachten einzustimmen.
Weniger auf dem meditativen Weg in die Tiefe wurde zunächst das Licht, die Wärme, die Motorengeräusche, das Adventstreiben... Mehr und tiefer erlebbar wurden dagegen Sehnsucht und innere Bewegungen, Verbundenheit, Wachheit für das ICH, das DU, das Wir, für Menschen und...
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"Tauzeit" zur Liebe in jeder Liebe
Passender zu Advent und Weihnachten könnte das Thema kaum sein, das die Dezembernummer von "Tauzeit" in den nächsten Tagen in rund tausend Haushalte trägt. Sie krönt einen Jahrgang, der sich den vier Hochformen von Liebe gewidmet hat.
«Das Mass der Liebe ist ihre Masslosigkeit. Wo anders sollte das mehr gelten als für Gott?» schreibt der Luzerner Bibliker und Gründerrektor der Universität, Walter Kirchschläger, in seinem berührenden Grundlagenartikel zur Gottesliebe im Ersten und im Zweiten Testament. Im Mittelteil des Heftes leuchten drei Glasfenster aus Erfurt, die für sieben Arten der Mystik stehen, mit der Frauen sich je eigens für ein menschlich-christliches Mitteleuropa einsetzten. Elisabeth von Thüringen sieht sich Freundinnen gegenüber, die mit ihr zusammen bis heute ermutigen, Selbst-, Menschen- und Gottesliebe innig zu verbinden. Das Heft bietet auch einen erfrischenden Einblick in die Art, wie eine Pastoralassistentin Agape versteht, eröffnet aktuelle Einblicke in die Franziskanische Schweiz und lässt Franziskus und Klara mit zwei Perlen spiritueller Poesie in den Advent sprechen.
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Ernte und Saat im Rustico
Franziskus und seine Brüder haben sich nach Wochen und Monaten unterwegs immer wieder an stille Orte zurückgezogen. Fünf solche "eremo"-Zeiten lassen sich in den Quellenschriften fassen, die bis zu vierzig Tagen dauerten. Das Tauteam zieht sich zwischen seinen Reisen, Pilgerwegen und Bildungseinsätzen zehnmal jährlich zu einer Klausurwoche zurück. Die spätherbstliche hat uns ins Malcantone geführt. Marta Zwyssigs Rustico erinnert dabei an urfranziskanische "eremi": klein, rustikal und ruhig, in einer traumhaften Gegend gelegen und sehr verbindend: mit einander und mit Gott - und auch der Blick in die Welt ist da offen: innerlich und von den umliegenden Höhen aus.
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Unsere Reisen 2015
Unser Reiseüberblick 2015 für all jene, die am Planen von Ferien oder Timeouts sind: Wir laden auch nächstes Jahr zu bewährten und neuen Wegen und Entdeckungen mit Tiefe und Weite, zu Erfahrungen, die Natur - Kultur - Spiritualität verbinden, zu Exerzitien der anderen Art und Pilgern alla francescana.
Wir tun es zurück aus Prag, das wir eben Mitte Oktober mit Seelsorgenden der Kantone Uri und Schwyz erkundet haben: auf spannenden Spuren durch das goldene Prag der Kaiser, das franziskische der hl. Agnes, das frühreformatorische des Jan Hus, das barocke der Habsburger, das jüdische von Rabbi Löw bis Kafka und das postkommunistisch-nachchristliche Prag seit der Samtenen Revolution.
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Schritte mit Franz und Klara in Fribourg
Ikonen sind Fenster, die Himmel und Erde verbinden. Wie kraftvoll mittelalterliche und moderne Ikonen wirken können, die mit mystischem Blick und feiner Hand in der Stille geschaffen wurden, hat ein Abendzyklus in Fribourg gezeigt. Die Franziskanerkonventualen gestalten da ihr bald 800-jähriges Kloster um. Es beherbergt neu auch die katholische Seelsorge der deutschsprachigen Stadt. Ein Team um Carola Marsch und Pfarrer Winfried Bächler hat im November zu vier Impulsabenden geladen, die sich Inspiration durch "das Leben von Franz und Klara von Assisi" und ihre Orden erhofften. Die Abende fanden erfreulichen Anklang: sie berührten, bewegten und ermutigten zu Freiheit und Geschwisterlichkeit in der Kirche.
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