Ranftweg

Pilgern - mutig

LaVerna Assisi AbstiegLaVerna1Auf den Spuren von Franz von Assisi unterwegs sein in einer Freiheit, die morgens nicht weiss, wo sie abends sein wird... und einem Vertrauen, das sich weder ankündigt noch um sichere Dächer besorgt ist, und in einer Geschwisterlichkeit, die sich auf zunächst noch unbekannte Gefährtinnen einlässt - und die Menschen unterwegs freimütig anspricht. Auch dieses Jahr hat eine Gruppe Mutiger dies gewagt: nach Orvieto-Assisi im Herbst 2014 und nach Siena- und Narni-Assisi 2015 nun vom jungen Arnotal über La Verna ins Tibertal und in die Stadt von Franz und Klara. Den Aufstieg aus dem Casentino genossen wir bei Traumwetter. La Verna verzauberte uns abends in aller Stille - und nachts bei Regen im ältesten Teil des Klosters, dem "Fuoco comune". Der Montag liess uns über den Geburtsort Michelangelos

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Stille Tage auf dem Monteluco

MontelucoMein Weg lebt von der Sehnsucht
Franziskanische Exerzitien im Bergkloster Monteluco und in Assisi vom 24.09.–02.10.2016

Auf dem Monteluco ist in Stein festgehalten, was Franziskus einst über den Ort sagte:
«Nil jucundius vidi valle mea spoletana» (Nichts ist schöner zu sehen als mein Spoletotal)
Den herbstlichen Farbenzauber auf dem Hausberg über Spoleto haben die Teilnehmenden der Eremowoche im Bergklösterchen auch dieses Jahr erlebt.

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Jahresbericht des Tauteams 2015/2016

LogoLiebe franziskanisch Interessierte,

Gerne teilen wir mit Euch das in den vergangenen Monaten Erlebte in Form unseres Jahresberichtes, den wir zu Handen des Dachverbandes der Franziskanischen Gemeinschaften in der deutschsprachigen Schweiz INFAG-CH verfasst haben:

„Wenn ihr in ein Haus kommt, wünscht ihm Frieden“ (Mt 10). Wir haben im vergangenen Teamjahr dankbar erfahren, wie viel Frieden und Gutes uns in unseren Gemeinschaften zu Teil wird. Wo immer wir empfangen wurden, fanden wir ein offenes Haus und reiche Gastfreundschaft. Dafür danken wir insbesondere den Franziskanern auf dem Inseli Werd, den Kapuzinerinnen in Solothurn, den Brüdern im Flüeli und den Schwestern in Ingenbohl, den Kapuzinern in Olten, Faido und Bigorio und der Gemeinschaft im Sunnehügel. Auch nach 20 Teamjahren gibt es für uns noch Neuland zu entdecken! Dieses Jahr waren wir zum ersten Mal zu Gast bei den Brüdern in Olten und in Faido. Die Teamzeiten sind uns in bester Erinnerung und wir haben uns sehr über die geschwisterliche Offenheit gefreut.

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Franz fasziniert - Offene franziskanische Tagung 2016

Forum2016 INFAG offTagung Plenum2Das Fazit der Offenen Franziskanischen Tagung könnte umschrieben werden mit: Gelungene Vernetzung! - sichtbar und greifbar in vielerlei Hinsicht, mit vielseitiger Beteiligung. Vertreten waren Brüder und Schwestern aus Baldegg, Menzingen, Ingenbohl Stans und Saint Maurice sowie zahlreiche Menschen aus der Franziskanischen Gemeinschaft vom Bodensee über die Nordwestschweiz bis in die suisse romande und schliesslich in die Zentralschweiz. Besonders gefreut hat auch, dass sich Menschen ansprechen liessen, die keiner Gemeinschaft fest angehören, sich aber inspirieren lassen von der Franziskanischen Spiritualität.

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Faszinierende Wege durchs Rietital

Rietital Cappelletta sunriseDas Rietital hat durch seine Perlenkette an Eremitagen des Franziskus den Namen "Valle Santa" bekommen. Immer wieder führen unsere spirituellen Reisen und Pilgerwege kurz ins weite Rund zwischen Sabinerbergen und Terminillogipfel. Diesen August haben sich Br. Adrian Müller und Br. Niklaus Kuster eine Woche lang wandernd durchs Tal bewegt. Dabei hat die geschichtsträchtige Wahlheimat der ersten Franziskaner sowohl mit ihren vertrauten Seiten wie auch ganz neuen Reizen überrascht. - Ein paar Tipps für Pilgernde!

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Kirche mit* den Frauen - in Assisi angekommen

Kirche mit«Für eine Kirche mit* den Frauen» mobilisiert, begeistert und berührt: Seit Beginn der Pilgerreise am 2. Mai in St. Gallen haben sich über 650 Frauen und Männer für mindestens eine Tagesetappe der Kerngruppe mit den sieben Pilgerinnen und dem einen Pilger angeschlossen. Zusammen mit den bereits über 400 Anmeldungen für den Schlussabschnitt vor und in Rom ist damit klar: Das Projekt «Für eine Kirche* mit den Frauen» hat das Ziel von 1000 Mitpilgerinnen bereits nach rund einem Drittel der Wegstrecke erreicht. Die Kerngruppe hat mittlerweile rund zwei Drittel des 1000 Kilometer langen Fusswegs absolviert. Gestern Mittwoch, 15. Juni, ist die aktuell 25 Köpfe zählende Pilgerschar in Assisi eingetroffen.

Im Gespräch - ein Leben lang auf Wanderschaft

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Für Bruder Niklaus bedeutet Spiritualität ein Leben mit Tiefe und Weite: «Je tiefer ein Baum Wurzeln schlägt, desto weiter kann er sich strecken.»

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Die Weisse Arche - Am Übergang in eine andere Welt

imageFrüher oder später muss jeder an eine Beerdigung. Später häufiger. Und es sind nicht die angenehmsten Fragen, die dann auftauchen. Wann bin ich dran? Wie werde ich einmal sterben?

Der Film „Die weisse Arche“ stellt sich diesen Fragen. Es ist der dritte Film einer Trilogie von Erwin Beeler, die sich mit Spiritualität, mit Sinn- und Wertfragen beschäftigt.
In seinem neusten Werk, das seit einigen Tagen in den Kinos läuft, wirken auch die Brüder aus dem Kapuzinerkloster in Schwyz prominent mit.
Eindrücklich begleitet der Film das Sterben von Br. Fromund Balmer und gibt intime Einblicke in das gemeinschaftliche Leben im Kapuzinerkloster am Fusse der Mythen.

Beelers Film thematisiert die begrenzte menschliche Erkenntnisfähigkeit und versucht, bis an deren Grenzen zu gehen.

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Friedensinsel Schweiz...


AdventsgebetRanft-2015obKapelleDer Ort könnte friedvoller nicht sein - und erinnert zugleich an Dramen der Menschheit. Der Weg führt in eine tiefe Schlucht - und öffnet den Blick dennoch weit in die Welt. Die Winternacht mitten in den Alpen könnte dunkler nicht sein - und erstrahlte für einen Abend zauberhaft durch unzählige Kerzenflammen.

Wie jedes Jahr lud die franziskanische Schweiz zu einem Friedensgebet im Ranft, wo Bruder Klaus als Friedensstifter und Nationalpatron gelebt und gewirkt hat. Zwei Meditationswege durch die Nacht zum dritten Adventssonntag rückten den eigenen Alltag und seine Sehnsucht nach "Licht aus der Höhe und Schritte des Friedens" ins Zentrum. Die gemeinsame Eucharistiefeier bat um Lichtblicke in die grossen Konflikte auf der Weltbühne und um eine engagierte Friedenspolitik der Schweiz. Wird die "Friedensinsel" zum verschlossenen Ghetto oder zur offenen Oase? 

Jugendliche halfen eine Lichtspur vom Dorf in die Schlucht zu legen. Das Stimmungsbild zeigt die Treppe zur Kapelle und Klause von Bruder Klaus. "Licht aus der Höhe auf Wege des Friedens" leitete als biblisches Motto das diesjährige Friedensgebet.

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