Ranftweg

Neuer Franziskusfilm

Cavani NameFranziskus 2014Seit Frühling 2016 ist der neueste Franziskusfilm der italienischen Altmeisterin Liliana Cavani auch deutsch synchronisiert im Handel. Der zweiteilige Streifen löst auf glückliche Weise sowohl Franco Zeffirellis romantischen Kinohit "Bruder Sonne - Schwester Mond" wie auch den bisherigen Erfolgsversion derselben Regisserin mit Mickey Rourke in der Hauptrolle ab.

Im Dezember 2014 als Miniserie vom staatlichen Fernsehsender RAI ausgestrahlt und vom Bayerischen Rundfunk mit produziert, schildert der neue Streifen in insgesamt 300' (aus der italienischen Urfassung wurden 20' weggekürzt) nicht nur Franziskus' privilegiertes Leben, seine Krisenzeit, die Entstehung der franziskaniaschen Fraternitas, die bewegende Friedensmission in Ägypten und die Wachstumskrise des jungen Ordens, sondern auch Klaras Weg, die Gründung einer zunächst offenen Gemeinschaft und deren Widerstand gegen die Klausurpolitik der römischen Kirche.

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Buch und Vernissage

KusterVonRohr NiklausDorothea Cover2017 feiert die Schweiz sowohl den 600. Geburtstag von Bruder Klaus, wie sie auch 500 Jahren Reformation gedenkt. Aus der "Küche" des Tauteams erschien Anfang März ein Buch, das durch seine neue Sicht auf die Familiengeschichte der Von Flüe überrascht. Unsere jährlichen Pilgerwege mit franziskanischen Gruppen von Stans in den Ranft und die adventlichen Friedensabende an der Melchaa haben es vorbereiten helfen. "Fernnahe Liebe - Niklaus und Dorothea von Flüe".

Die Vernissage des Buches fand am 20. März ab 19.30 im Kapuzinerkloster Olten statt. Vom Patmosverlag skizzierte Burkhard Menke als Initiant und kundiger Begleiter den Weg des Buchprojektes und aus dem Kreis moderner Leserinnen Sarah Gaffuri, Redakteurin von Tauzeit, das Leseerlebnis. Erich Leimgruber umrahmte die Feier - für die alpine Geschichte stimmig - mit Alphornklängen.

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Neue Homepage der franziskanischen Schweiz

Homepage franziskus von assisi.ch

Unsere Team-Seite ist neu Teil einer umfassenden Homepage, die wir in Zusammenarbeit mit der INFAG-CH erarbeitet haben. Unter Panorama erscheinen alle Gemeinschaften sowie die franziskanischen Kurse und Reisen, Angebote von Kloster auf Zeit, Exerzitien und Intensivzeiten. Tauzeit informiert über die Zeitschrift der franziskanischen Deutschschweiz. Die "zentrale" Seite über Franziskanische Spiritualität ist eine Fundgrube: zu Franz und Klara von Assisi, zu Elisabeth von Thüringen, ihren "Friends" - Lichtgestalten, deren Botschaft bis heute anspricht. Unter dem Dach des Dachverbands liest sich alles über die Schweizer INFAG, ihre Gemeinschaften und Strukturen, und es öffnen sich zudem die Türen zur Arbeitsgruppe GFS und zu Franciscans International an der UNO Genf. Tauteam schliesslich führt zielstrebig auf diese Seite :-)

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Einstieg ins Reformationsjahr 2017

MariaStern AugsburgAugsburg gilt als die Stadt, in der Luthers Reformation 1530 ihren eigentlichen Durchbruch erlebte: politisch am Reichstag vor Kaiser und Fürsten, und theologisch mit der Bekenntnisschrift der Confessio Augustana. Das Gedenkjahr zum Reformationsbeginn 1517 wird auch einige unserer franziskanischen Angebote im kommenden Jahr 2017 prägen: speziell unsere Bigoriotagung von Ende Juni zum Thema: "Franziskus - Reform - Ökumene". 

Niklaus hat sich am ersten Adventssamstag in Augsburg an denkwürdiger Stätte auf das Gedenkjahr eingestimmt:

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Geschwister - Freundinnen - Gefährten

ZürichReligionen 2016aBau neuer Mauern, Siegeszug eines aggressiven Populismus, Stimmungsmache gegen Fremde: der Herbst sorgt nach einem Terrorsommer für neue beängstigende Schlagzeilen. Umso hoffnungsvoller sind entgegengesetzte Zeichen. In der "Zürcher Woche der Religionen" hat eine interreligiöse Feier mit anschliessendem Imbiss und Dialoggespräch eine ebenso ermutigende wie berührende Botschaft vermittelt. Sie liess die Fackel der Friedenstreffen in Assisi gleichsam in den eigenen Alltag gelangen. Das Bild zeigt den Sufi-Mystiker Hüseyin Haybat...

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Tagung der INFAG zu franziskanischer Jugendarbeit

INFAG Tagung IAm Puls bleiben
Eine Gemeinschaft von lauter Grossmüttern und Grossvätern - was hat die Jugendlichen schon zu bieten?
So einiges! So die Meinung derjenigen franziskanischen Schwestern Brüder und Laien, die sich unlängst in der Fachstelle für Jugendarbeit in Zürich getroffen haben.

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Pilgern - mutig

LaVerna Assisi AbstiegLaVerna1Auf den Spuren von Franz von Assisi unterwegs sein in einer Freiheit, die morgens nicht weiss, wo sie abends sein wird... und einem Vertrauen, das sich weder ankündigt noch um sichere Dächer besorgt ist, und in einer Geschwisterlichkeit, die sich auf zunächst noch unbekannte Gefährtinnen einlässt - und die Menschen unterwegs freimütig anspricht. Auch dieses Jahr hat eine Gruppe Mutiger dies gewagt: nach Orvieto-Assisi im Herbst 2014 und nach Siena- und Narni-Assisi 2015 nun vom jungen Arnotal über La Verna ins Tibertal und in die Stadt von Franz und Klara. Den Aufstieg aus dem Casentino genossen wir bei Traumwetter. La Verna verzauberte uns abends in aller Stille - und nachts bei Regen im ältesten Teil des Klosters, dem "Fuoco comune". Der Montag liess uns über den Geburtsort Michelangelos

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Stille Tage auf dem Monteluco

MontelucoMein Weg lebt von der Sehnsucht
Franziskanische Exerzitien im Bergkloster Monteluco und in Assisi vom 24.09.–02.10.2016

Auf dem Monteluco ist in Stein festgehalten, was Franziskus einst über den Ort sagte:
«Nil jucundius vidi valle mea spoletana» (Nichts ist schöner zu sehen als mein Spoletotal)
Den herbstlichen Farbenzauber auf dem Hausberg über Spoleto haben die Teilnehmenden der Eremowoche im Bergklösterchen auch dieses Jahr erlebt.

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Jahresbericht des Tauteams 2015/2016

LogoLiebe franziskanisch Interessierte,

Gerne teilen wir mit Euch das in den vergangenen Monaten Erlebte in Form unseres Jahresberichtes, den wir zu Handen des Dachverbandes der Franziskanischen Gemeinschaften in der deutschsprachigen Schweiz INFAG-CH verfasst haben:

„Wenn ihr in ein Haus kommt, wünscht ihm Frieden“ (Mt 10). Wir haben im vergangenen Teamjahr dankbar erfahren, wie viel Frieden und Gutes uns in unseren Gemeinschaften zu Teil wird. Wo immer wir empfangen wurden, fanden wir ein offenes Haus und reiche Gastfreundschaft. Dafür danken wir insbesondere den Franziskanern auf dem Inseli Werd, den Kapuzinerinnen in Solothurn, den Brüdern im Flüeli und den Schwestern in Ingenbohl, den Kapuzinern in Olten, Faido und Bigorio und der Gemeinschaft im Sunnehügel. Auch nach 20 Teamjahren gibt es für uns noch Neuland zu entdecken! Dieses Jahr waren wir zum ersten Mal zu Gast bei den Brüdern in Olten und in Faido. Die Teamzeiten sind uns in bester Erinnerung und wir haben uns sehr über die geschwisterliche Offenheit gefreut.

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