Ranftweg

Ernte und Saat im Rustico

Breno-CasaMagliasina-Essen8Franziskus und seine Brüder haben sich nach Wochen und Monaten unterwegs immer wieder an stille Orte zurückgezogen. Fünf solche "eremo"-Zeiten lassen sich in den Quellenschriften fassen, die bis zu vierzig Tagen dauerten. Das Tauteam zieht sich zwischen seinen Reisen, Pilgerwegen und Bildungseinsätzen zehnmal jährlich zu einer Klausurwoche zurück. Die spätherbstliche hat uns ins Malcantone geführt. Marta Zwyssigs Rustico erinnert dabei an urfranziskanische "eremi": klein, rustikal und ruhig, in einer traumhaften Gegend gelegen und sehr verbindend: mit einander und mit Gott - und auch der Blick in die Welt ist da offen: innerlich und von den umliegenden Höhen aus:

  

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 Der innere Blick liess uns auf ein reiches und dichtes Jahr zurückschauen: auf Reisen mit Tiefe und Weite, spannende Tagungen, berührende Bildungsabende, besinnliche Pilgerwege und inspirierende Kurse. Spannendes Neuland haben wir mit der Redaktionsarbeit für die Zeitschrift "tauzeit" betreten. Mit dem adventlichen Ranftgebet vom 13. Dezember gestalten wir das letzte Treffen der franziskanschen Schweiz in diesem Jahr - und beflügelt nehmen wir bereits das bunte Spektrum der Angebte 2015 in die Hand. Unser Kernteam, auf drei Mitglieder verdichtet, kann dabei auf dreissig Mitwirkende zählen, unter denen Beatrice und Patrick Hächler gleich mehrere Projekte mittragen:

  

 

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 Wir danken Marta und Hugo Zwyssig für die umsichtige Gastfreundschaft im Malcantone, dem Tessiner "Mühlental". Auch für uns gilt, was schon Franziskus und seine Gefährten erlebt haben: ktaftvolles Wirken auf vielen Wegen und an den verschiedensten Orten nährt sich aus "ritiri", Tagen der Zurückgezogenheit und der Sammlung.