Assisi - erfrischend spirituell
Eine spezielle Assisiwoche eröffnet unser Reisejahr und erfüllt das Versprechen, dass wir "Reisen mit Tiefe und Weite" anbieten, auf begeisternde Art. Br. Niklaus Kuster hat vom 16.-21. März eine Studien- und Erfahungswoche des Spiritualitätsinstitutes Münster nach Umbrien begleitet. Die Teilnehmenden sind Seelsorgende und Caritas-Mitarbeitende. Auch Verantwortliche aus den Bistumsleitungen von Freiburg, Limburg und Osnabrück waren beteiligt, ebenso Ordensleute - je ein Karmelit, ein Minorit, ein Benediktiner und ein Dominikaner. Die Tage eröffneten selbst Assisi-Kennern neue Zugänge zur Stadt von Franziskus und Klara - und zu ihrer Spiritualität.
Bild: Sentiero Verde am letzten Wintertag, 20. März 2014.
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„auferstehungsleicht“ – Passion führt ins Leben
IMPULS-WEEKEND ZUM PASSIONSSONNTAG
5. - 6. April 2014
Franz von Assisi findet im Kreuz von San Damiano die Quelle seiner Inspiration. Die Ikone weist ihm den Weg aus innerem Dunkel zu Licht und Leben. Leidenschaft für das Leben wird im Kreis Jesu zur Passion.
Erstmals hat das Tauteam im Mattli ein vorösterliches Impuls-Weekend angeboten. Es lud dazu ein, eigene Erfahrungen im Licht der Passionsgeschichte sowie der Ikonen von San Damiano und Josua Bösch zu deuten. Meditative Schritte, biblisch-franziskanische Quellen und kreative Auseinandersetzungen spannten den Bogen ganzheitlich von Samstagvormittag bis Sonntagnachmittag. Sie ermutigen einen bunten Kreis von Ehepaaren und Singles zu einem leidenschaftlichen Leben - biblisch inspiriert und franziskanisch beschwingt.
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Franz von Assisi - vier Abende über einen Visionär
Eine Begegnung mit Franz von Assisi ist immer ein Wagnis! Nichts desto Trotz nahm sich die reformierte Kirchgemeinde Oberarth ein Herz, ganz nach Zwinglis Ausspruch: „Tuond um Gotz Willen etwas Dapfers", und gestaltet ihre diesjährigen Gesprächs-Abende zu Franziskus.
Seine Botschaft fordert die Kirche und die Menschen in ihr bis heute immer wieder heraus. Der erste Gesprächsabend wurde von Nadia Rudolf von Rohr,aus der Franziskanischen Laiengemeinschaft gestaltet. Mehr dazu im Bericht von Silvia van der Kaag:
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Bernardino von Siena
Ein Franziskaner kommt in die Stadt. Er ist Wanderprediger und Sozialpionier. Und er lebt derart eindrücklich und predigt derart begeisternd, dass keine Kirche die Volksmassen mehr fasst, die ihn hören wollen. Was wir heute an Konzerten grosser Stars, an politischen Mega-Events und an Papstbesuchen irgendwo in der Welt erleben, war für Bernardino von Siena im 15. Jahrhundert immer wieder "Alltag" - und für jene, die ihn hörten, ein unvergessliches Highlight. Mütter sollen ihre Söhne eingeschlossen haben, wenn sie vom Kommen des Starpredigers hörten, damit diese nicht mit ihm weiterzogen.
Das Tauteam hat in seiner ersten Klausurzeit auf dem Klosterhügel von Ingenbohl den Kern von Bernardinos Botschaft erschlossen: Es galt dabei in einer Stunde den feinen Kern einer Baumnuss, aus ihrer harten Schale geschält, köstlich und kostbar zu präsentieren.
Gegen 100 Schwestern haben sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen und waren von der "Lebensfülle" fasziniert, die Bernardinos Programm echten Christseins auf den Spuren Jesu beinhaltet.
Zur Einladung, deren Weisheit bis heute fasziniert:
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Tagsatzung im Kloster Rapperswil
Was können Reformbewegungen im 21. Jahrhundert von Franziskus lernen?
Mit dieser Frage befasst sich der Verein tagsatzung.ch am 4. Januar 2014 an seiner Tagung im Kapuzinerkloster Rapperswil. Der Verein setzt sich für Reformen in der Kirche ein. An der Veranstaltung nahmen rund 90 Personen teil. Papst Franziskus sei ein Mensch unter Menschen, betonte Niklaus Kuster, Spezialist für franziskanische Spiritualität, am Anfang seines Referates, das im Mittelpunkt der Tagung stand. Sein «Stilwechsel » habe in der Kirche ein ganz neues Klima geschaffen. Mit den folgenden Stichworten skizzierte der Kapuziner das Neue, das der Papst aus Lateinamerika in die Weltkirche hineingebracht hat: «Christliche Praxis vor feinsinniger Theologie; berührende Zeichen statt brillante Reden; geschwisterlich statt väterlich; mitmenschlich statt meisterlich, pilgerndes Volk statt heilige Monarchie». Auch in seiner Zuwendung zu den Ärmsten und Ausgestossenen folge Papst Franziskus seinem grossen Vorbild aus Assisi.
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Friedensabend im Ranft
Zwei Rosen von sieben stehen in Blüte, während fünf etwas kümmerlich in der Schale liegen und ihre Stängel und Blätter in der Schüssel daneben sind. So zeigte sich der Altar der grossen Ranftkapelle am Samstagabend des 3. Advents nach der Eucharistiefeier.
Eine Symbolhandlung mit den Rosen hat zuvor in der kleinen Ranftkapelle tief ergriffen. Sie war Teil des besinnlichen Weges, der vierzig Personen von Sachseln in den Ranft und achtzig Personen vom Flüeli über vier Etappen in die Melchaaschlucht geführt hat. Vierhundert Kerzen und der fast volle Mond wiesen ihnen im Schnee den Weg in die Stille, in die Tiefe und in eine bewegende Gemeinschaftsfeier.
Das Friedensgebet der franziskanischen Schweiz bildet - eine Woche vor der Jugendnacht im Ranft - traditionell den letzten Höhepunkt des gemeinsamen Jahres. Es stand unter dem Motto
"Werden am DU Gottes".
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Tauzeit - neu vom Tauteam
Seit vierzehn Jahren erscheint die Zeitschrift „Tauzeit“ mit Impulsen für franziskanisch Interessierte und Inspirierte der Schweiz. Mit der Heftnummer 59, die eben erschienen ist, wechselt die Redaktion und Verantwortung von der Franziskanischen Gemeinschaft (FG) in die Hände des Tauteams.
Das Adventsheft beschäftig sich unter dem sinnigen Titel „Tierisch lieb“ mit „Franziskus, Freund der Tiere“. Der Provinzial der deutschen Franziskaner, Br. Cornelius Bohl, schreibt dazu einen erfrischenden Grundlagenartikel. Sarah Gaffuri schildert ihre Kindheits-Erfahrungen mit dem Jesuswort über die Spatzen in der Bergpredigt. Walter Ludin porträtiert Anton Rotzetter als engagierten Präsidenten der „Aktion Kirche und Tiere“ (AKUT). Sr. Ancilla gestaltet mit Blick auf die Schafe an der Krippe einen aufweckenden Impuls in den Alltag und das Leitungsteam des Mattli schildert seine Ökologie in der Praxis.
Idee und Chance zu einem Geschenkabo!
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Advent - volle "Herberge"
Advent im Kloster! Wer wünscht sich in den vorweihnächtlichen Tagen nicht viel Stille und besinnliche Zeit? Franziskus hat sich ab dem Martinsfest (11. November) bis in die Weihnachtstage mit Vorliege in "eremi" zurückgezogen, stille Höhlen in den Bergen wie La Verna oder über dem Rietital wie Greccio.
Das Kloster Olten verwandelt sich dagegen mitten in der Adventszeit zu einer Herberge, die an zwei Abenden und zwei Tagen Tausende von Menschen in ihren Mauern empfängt. Auch diesen Dezember wieder ist der "Adventsmarkt im Klostergarten" - eine Alternative zu den Weihnachtsmärkten im Land - mit Gastfreundschaft im Kloster zu einem bezaubernden Erlebnis geworden.
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