Ranftweg

Friedensabend im Ranft

Ranftgebet2013-RosenZwei Rosen von sieben stehen in Blüte, während fünf etwas kümmerlich in der Schale liegen und ihre Stängel und Blätter in der Schüssel daneben sindSo zeigte sich der Altar der grossen Ranftkapelle am Samstagabend des 3. Advents nach der Eucharistiefeier.
Eine Symbolhandlung mit den Rosen hat zuvor in der kleinen Ranftkapelle tief ergriffen. Sie war Teil des besinnlichen Weges, der vierzig Personen von Sachseln in den Ranft und achtzig Personen vom Flüeli über vier Etappen in die Melchaaschlucht geführt hat. Vierhundert Kerzen und der fast volle Mond wiesen ihnen im Schnee den Weg in die Stille, in die Tiefe und in eine bewegende Gemeinschaftsfeier.
 
Das Friedensgebet der franziskanischen Schweiz bildet - eine Woche vor der Jugendnacht im Ranft - traditionell den letzten Höhepunkt des gemeinsamen Jahres. Es stand unter dem Motto
"Werden am DU Gottes".

Weiterlesen

Tauzeit - neu vom Tauteam

TauZeit59-2013DezSeit vierzehn Jahren erscheint die Zeitschrift „Tauzeit“ mit Impulsen für franziskanisch Interessierte und Inspirierte der Schweiz. Mit der Heftnummer 59, die eben erschienen ist, wechselt die Redaktion und Verantwortung von der Franziskanischen Gemeinschaft (FG) in die Hände des Tauteams.

Das Adventsheft beschäftig sich unter dem sinnigen Titel „Tierisch lieb“ mit „Franziskus, Freund der Tiere“. Der Provinzial der deutschen Franziskaner, Br. Cornelius Bohl, schreibt dazu einen erfrischenden Grundlagenartikel. Sarah Gaffuri schildert ihre Kindheits-Erfahrungen mit dem Jesuswort über die Spatzen in der Bergpredigt. Walter Ludin porträtiert Anton Rotzetter als engagierten Präsidenten der „Aktion Kirche und Tiere“ (AKUT). Sr. Ancilla gestaltet mit Blick auf die Schafe an der Krippe einen aufweckenden Impuls in den Alltag und das Leitungsteam des Mattli schildert seine Ökologie in der Praxis.

Idee und Chance zu einem Geschenkabo!

Weiterlesen

Advent - volle "Herberge"


Adventsmarkt2013-Garten3Advent im Kloster! Wer wünscht sich in den vorweihnächtlichen Tagen nicht viel Stille und besinnliche Zeit? Franziskus hat sich ab dem Martinsfest (11. November) bis in die Weihnachtstage mit Vorliege in "eremi" zurückgezogen, stille Höhlen in den Bergen wie La Verna oder über dem Rietital wie Greccio. 

Das Kloster Olten verwandelt sich dagegen mitten in der Adventszeit zu einer Herberge, die an zwei Abenden und zwei Tagen Tausende von Menschen in ihren Mauern empfängt. Auch diesen Dezember wieder ist der "Adventsmarkt im Klostergarten" - eine Alternative zu den Weihnachtsmärkten im Land - mit Gastfreundschaft im Kloster zu einem bezaubernden Erlebnis geworden.

Weiterlesen

Adventsbrief

 

Cherzli-Verenaschlucht 10.13LICHTERKETTE


könntest du 
nicht einfach

licht machen
in dieser welt

die trübe
stimmung aufhellen

die düsteren
gedanken vertreiben

die dunklen
machenschaften aufdecken

könntest du mir
nicht einfach helfen
 
und in deiner welt
schon mal anfangen
 
Martina Kreidler-Kos
 

Weiterlesen

Franziskus im Weltkloster Radolfzell


WeltklosterRadolfzellDie Weltreligionen treffen sich auf höchster Ebene in Assisi. Für Begegnungen an der Basis bieten hierzulande Orte wie das "Haus der Religionen" in Bern, die Jesuiten in Schönbrunn und das Weltkloster Radolfzell Raum. Das ehemalige Kapuzinerkloster am Bodensee lädt regelmässig zu interreligiösem Zusammenleben, Erfahrungsaustausch und öffentlicher Diskussion. Am ersten Advents-Wochenende 2013 ergründen Br. Niklaus Kuster und Krishna Premarupa, Mönch der hinduistischen Vaisnava-Tradition, Ähnlichkeiten und Unterschiede in den Traditionen des Bettelmönchtums. Sie vergleichen das Leben des Franz von Assisi mit dem traditionell indischer Wanderasketen und erörtern Fragen nach dem Stellenwert von Einsamkeit, Entsagung und tätiger Nächstenliebe.

Weiterlesen

"Nichts Schöneres als mein Spoletotal"

Monteluco-Fionchi-Natascha"Nichts Schöneres habe ich je gesehen...". Was Franziskus auf dem heiligen Berg Umbriens entzückte, konnten im Oktober zwanzig Personen nachvollziehen, die sich zu einer stillen Intensivwoche nach Monteluco zurückgezogen haben. Br. Niklaus Kuster und Natascha Rüede begleiteten die Schweizer Gruppe durch eine Exerzitienwoche, die rundum franziskanisch geprägt war: In zauberhafter Natur, mit weitem Blick in die Welt und in einem schlichten Bergkloster fand die bunte Gruppe schnell zu einem familiären Kreis zusammen und jede Person zu sich selber. Bild: Nataschas Blick reicht von den Sabinerbergen bei Rom bis Assisi

Weiterlesen

Am Steuer des „Schweizer Franziskaniens“

INFAG-Vorstand2013SeptDie franziskanischen Gemeinschaften und Klöster, die im Dachverband INFAG-CH zusammengeschlossen sind, ergänzten an ihrer Generalversammlung vom 28. Oktober 2013 den Vorstand. Sr. Ruth Walker amtet weiterhin als "höchste Franziskanerin" der Schweiz. Br. Ephrem Bucher wurde zum gemeinsamen Mediensprecher der franziskanischen Deutschschweiz bestimmt. Bis letzten Juni Provinzial der Schweizer Kapuziner und seit September Leiter des Klosters Mels, bringt der 69-jährige Luzerner beste Vertrautheit mit der religiösen Landschaft der Schweiz mit.

Weiterlesen

Klaras Schwestern in der Schweiz

Cademario-Kloster4Klara von Assisi fasziniert seit Jahrhunderten. Ihre Schwestern fanden schon früh in die Schweiz, wenn sie auch nicht zum Zweig der "armen Klarissen", sondern zu den "reichen Klarissen" gehörten. Arme Klarissen hätten die Schweizer wohl auch nicht akzeptiert... 
Heute sind es zwei Neugründungen, die den Orden der hl. Klara in der Eidgenossenschaft wieder präsent machen, nachdem die Reformation zu einem Kahlschlag in der Klosterlandschaft geführt hatte. In der Westschweiz leben Klarissen im Monastère de Sainte Claire über dem Lac Léman bei Vevey. In der Südschweiz ist von Perugia aus 1992 eine Neugründung über dem Lago di Lugano erfolgt. Die Klarissen von Cademario haben Anfang September ihre Leitung neu gewählt. Sie schreiben ihren Freunden und Geschwistern in der Deutschschweiz:

Weiterlesen

Pilgerwanderwoche für Mutige

LaVerna-Assisi-Tiberfurt1Unsere Pilgerwoche war ein Abenteuer und einmal mehr grossartig! Sie verband Orte miteinander, die Franziskus überaus lieb waren: die Nähe zum Himmel auf dem Berg La Verna mit dem Spoletotal und seinen fruchtbaren Feldern, die einsamen Waldhöhen der östlichen Toskana mit Städtchen am jungen Tiber, grüne Olivenhaine mit silberklaren Bachläufen – und das Geschehen von La Verna in Francescos letzten Jahren mit dem Ort seiner Jugend, der Stadt Assisi.

Das Bild zeigt die abendliche Überquerung des Tiber kurz vor San Sepolcro, wo wir dann auch am Flussufer lagerten (Foto: Bruno Wüst)

Weiterlesen