Ranftweg

Rückblick Pilgerwoche mutig

RomAssisi-Martani-Gipfelszene

Seit den sonnigen Pilgertagen, die uns im Frühherbst zu Fuss von Rom nach Assisi führten, hat sich nun auch Schnee auf die höchsten Berge des Rieti-, Nera- und Spoletotals gelegt. So manches ist seither auch im Leben all unserer Gefährtinnen und Gefährten geschehen. Dennoch klingen intensive Erfahrungen und all das Geschenkte unserer gemeinsamen Wanderwoche wohltuend nach.

 

Bild: Morgentliche Gipfelszene auf den Monti Martani südlich von Assisi. Erlebte Highlights auf Pilgerwegen ermutigen dazu, auch im Alltag diesen und jenen Bergweg zu meistern.

Jahreswende im Mattli

MattliJahreswende-UrnerseeSinnlich - sinnvoll ins Neue Jahr


Festliche Stunden schliessen Tiefsinn nicht aus. Auch auf diesen Jahreswechsel hin hat das Mattli zu besinnlich gestalteten und zugleich heiteren Tagen eingeladen. Sr. Imelda Steinegger und Br. Niklaus Kuster knüpften dazu an Eremo-Erfahrungen an. Schon Franziskus hat sich zu besonderen Zeiten an besondere Orte zurückgezogen.

Seine "eremi" lagen alle ausnahmslos in einer zauberhaften Landschaft, luden zu Tagen in einem familiären Kreis, mütterlich umsorgt, in tragenden Rhythmen, mit persönlichen Freiräumen und gemeinsamen Zeiten - unerreichbar für alle Erwartungen. Letzteres hat eine Gruppe interessanter Leute, die im Beruf kirchlich, schulisch oder sozial gefordert sind, denn auch über Silvester-Neujahr gesucht. Das Mattli, über diese Tage still und ohne Kurse, hat sich als überaus schönes Eremo erwiesen. 

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Ranft - Friedensgebet 2012

Ranftgebet2012-LiturgieAus Bern und aus Eglisau, vom Alpstein und Jurasüdfuss kamen sie, um den Abend zum 3. Advent im Ranft zu verbringen. Im Schnee leuchtete eine stille Lichtspur: Hunderte von Kerzen, die den Weg vom Flüeli zur Melchaa wiesen. Rund fünfzig Personen wählten den langen Weg und pilgerten mit Fackeln und Laternen von Sachseln in den Ranft. Neunzig Personen wählten den meditativen Abstieg zu Bruder Klaus.

Wegstationen mit Impulsen und schlichten Symbolhandlungen liessen dankbar auf die Schweiz schauen, der es in Europa und in der Welt noch immer sehr gut geht: sozial, politisch und wirtschaftlich. Doch auch hierzulande nagen Entwicklungen am Frieden.

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Junge Brüder

Kapuziner-Postulat2012Die Kapuziner sehen hoffnungsvolle Zeichen. Sieben junge Männer sind seit Herbst für ein Jahr des ersten Kennenlernens, Erfahrens und Erprobens in die "innerste Schweiz" gezogen. Das Kloster Brig nimmt diese Aufgabe auch für den deutschen Sprachraum wahr. Die sieben Postulanten bringen unterschiedlichste Erfahrungen mit: 

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Panorama - Gipfelschau auf 2013

Panorama2013-CoverGipfel warten bisweilen mit Panoramatafeln auf, die jeden markanten Punkt in der Landschaft benennen. Höhepunkte und Wege in die Tiefe, vitale Orte, gesunde Oasen und vielfältige Angebote der scheinen auch für das nächste Jahr in der dreisprachigen Broschüre „Panorama franziskanische Schweiz“ auf. 

Neu ziert das Titelblatt des informativen Heftes, vom Tauteam in sorgfältiger Kleinarbeit erstellt, ein eigens gemaltes Bild von Sr. Gielia Degonda. Die preisgekrönte Künstlerin nennt das Bild „Spurensuche“. Es erinnert an Franziskus, der mit seiner Bewegung immer wieder neu den Fußspuren Jesu durch bewegte Zeiten und Welten folgt.

Franziskanisch interessiert? Neugierig? fragt Sr. Ruth Walker im Vorwort, als Präsidentin des Dachverbandes die "höchste Franziskanerin der Schweiz". Und sie fährt fort: Im Panoramaheft 2013 lassen sich verschiedene Entdeckungen machen. Franziskanische Orte, franziskanische Wege, franziskanische Bildungsangebote laden ein, sich auf Spurensuche zu begeben.

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Adventsmarkt im Klostergarten Olten

Klostergarten-Adventsmarkt-PforteAls franziskanische Netzwerker sind wir oft unterwegs und geniessen vielerorts Gastfreundschaft. Der Advent lässt uns vermehrt auch "gastgebend" sein: zum 1. Advent im Mattli, zum 3. Advent im Ranft. Zum 2. Advent erlebt Niklaus erneut den laut Insidern "schönsten Weichnachtsmarkt der Schweiz" in Klostergarten seiner Gemeinschaft:

Zum vierten Mal verwandelt sich die stille Oase des Kapuzinerklosters Olten in den Adventsmarkt des Aarestädtchens. Die Brüder beherbergen diesen speziellen Adventsmarkt in ihrem Garten, nachdem mehrere Anläufe der Stadt in eigenen Räumen gescheitert sind. Und im Klostergarten wird er zum Grosserfolg. Frisch verschneit bieten 38 Chalets sinnvolle Weihnachtsgeschenke aus dem heimischen Gewerbe.  In der Schreinerei des Klosters ist eine Cafeteria eingerichtet, im Esssaal eine Klosterbeiz mit einem wärmenden Abendessen und in der Kirche gibt es meditative und musikalische Angebote.

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Beherzte Politik

Ranftkapellen-2010Dez

Die franziskanische Schweiz hat sich an ihren Treffen und Anlässen 2012 mit dem geschwisterlichen Profil ihrer Spiritualität beschäftigt: fraternité zeichnet Franziskus’ Schau der Schöpfung aus. Seine Bewegung setzt Impulse für eine geschwisterliche Kirche. Gotteserfahrung kann Quelle einer geschwisterlich-solidarischen Gesellschaft werden: Gott als DU über allen Menschen, als inspiriende Kraft in jeder Religion, als Du-mit-uns im Auferstandenen. Nachdem Pilgerwege, Weekends, Forum und Bildungstage diesen Dimensionen nachgespürt haben, lädt das offene Ranftgebet unter dem Motto „beherzte Politik“ in den adventlichen Ranft. Da nehmen wir aktuell brennende Fragen der Schweiz und der Welt in den Blick - und tragen sie im Licht von 200 Kerzen vor Gott.

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San Masseo mit neuer Strahlkraft

SanMasseo-2012Okt-dDas zerfallene Benediktinerpriorat zu Füssen der Stadt Assisi, das seit 1979 als franziskanisches Jugendprojekt aufblühte und seit dem Erdbeben verlassen war, ist als Ort der Stille zu neuer Schönheit erstanden. Die ökumenische comunità monastica von Bose im Piemont hat den Ort zwei Jahre lang renoviert und im Oktober 2011 fünf Mönche nach Assisi gesandt. Die Muttergemeinschaft besteht aus Brüdern und Schwestern, die aus der römisch-katholischen, evangelischen und orthodoxen Kirchen stammen. Franziskus hat als junger Kaufmann in San Masseo jenen stillen Ort gefunden, der ihn zu sich selber führte. Wer San Masseo heute besucht, findet eine Stille, die umarmt. Die frühmittelalterliche Krypta lädt zu schweigendem Verweilen ein, die Kirche darüber zur Teilnahme am Gemeinschaftsgebet der Mönche, das Priorat als Ganzes zu Tagen stillen Timeouts oder der Exerzitien.

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Pilgernd unterwegs

MontiMartani-Panorama-Gruppe

Das Tauteam schaut auch diesen Herbst auf begeisternde Wochen zurück, die Gruppen auf unterschiedlichen Wegen franziskanische Orte, Lebenskunst und Welterfahrung erschlossen haben: Eine dynamische Equipe pilgerte mit bibliodramatischen Impulsen von La Verna nach Assisi, eine andere von da durchs Rietital nach Rom, eine dritte in umgekehrter Richtung von Rom über die wilden Martaniberge nach Assisi und eine vierte vom Wallis auf dem Frankenweg über den Großen St. Bernhard nach Aosta. 

Das Bild zeigt den ersten Blick, der sich den Pilgernden auf dem Weg von Rom über die Sabiner- und Martaniberge ins Tal von Assisi eröffnete.

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