Bildungstag
Gelebte Ökologie: Geschwisterlich in der Schöpfung
Am 2. Juni 2012 fand im Antoniushaus Mattli in Morschach bei prächtigem Frühsommerwetter der franziskanische Bildungs- und Impulstag statt. Der Tag wurde durch das Tauteam und den FG Rat gemeinsam gestaltet.
Mit einigen besonderen biologischen Informationen, einem exotischen Früchtekorb und Gewürzpflanzen aus einem Hausgarten wurden die über 30 Teilnehmenden ins Thema eingeführt. Bruder Niklaus Kuster präsentierte den Sonnengesang des Heiligen Franziskus als ökologisches Credo: Leben in dieser Welt in Liebe zum Schöpfer und zur Schöpfung.
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Franziskanisches Forum 2012
Kirche im freien Fall – Glaube in nachchristlicher Welt
Franziskanisches Forum
Von Jacqueline Keune
Über 50 Interessierte haben sich von der Ausschreibung des Tauteams auf den 4. Februar nach Morschach einladen lassen. In Referaten, persönlichen Statements, Gesprächsrunden und einer Podiumsdiskussion wurde die gegenwärtige Situation der Kirche, die sich als eine zwischen verlorenen Sicherheiten und neuen Möglichkeiten zeigt, zur Sprache gebracht.
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Franziskanisches Symposium an der Uni Fribourg

Freitag 4. - Samstag 5. Mai 2012
Franziskanische Impulse zur interreligiösen Begegnung
In der religiösen Mentalitätsgeschichte spielt Franz von Assisi (1182-1226) eine entscheidende Rolle. Mit seinem Sonnengesang stellt er die Gottesbeziehung in einen universalen Horizont. In seiner friedlichen Begegnung mit dem Sultan in Ägypten (1219) erfährt er Gottesliebe in einer anderen Religion und trägt islamische Vollzüge in die westliche Welt.
Seine Ordensregel enthält erstmals in der Geschichte die Vision geschwisterlichen Christseins im Raum einer anderen Religion. Ein Symposium an der Universität Fribourg stellt sich mit Fachleuten aus aller Welt der Frage, welche Bedeutung dieser Impuls für das interreligiöse Gespräch grundsätzlich hat und wozu Franziskus im Lauf der Jahrhunderte inspirierte.
Detailprogramm und Anmeldung:
Flyer_Franz.Impulse.pdf
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Friedensgebet im Ranft
„geliebt und gesucht“
Adventsabend franziskanischer Schwestern und Brüder im Ranft
Am 10. Dezember 2011 trafen sich gut hundertfünfzig Menschen in Flüeli. Die Wanderfreudigen starteten schon in Sachseln mit Fackeln. In mehreren Gruppen begannen alle Teilnehmenden den meditativen Weg von Flüeli in den Ranft. Unten im Tal wurde die Eucharistie gefeiert.
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Tauzeichen und Knoten
Viele Assisireisende kehren mit einem Tauzeichen zurück. Aus Olivenholz geschnitzt oder geschnitten, steht das Symbol T in vielen Kulturen der Welt für ein Leben mit Tiefe und Weite: je tiefer verwurzelt Pflanzen und Menschen sind, desto weiter können sie sich entfalten. Für Franziskus hat das TAU auch eine jüdisch-christliche Bedeutung: Nichts soll uns vom Weg des Lebens abbringen können, bis wir uns am Ziel aller Wege wiedersehen. - Doch was bedeuten die drei Knoten an der Schnur der Tauzeichen, die in Assisi erhältlich sind? Erinnern sie an die Kuttenstricke der Brüder? Und wenn ja: Handeln Jugendliche demnach richtig, wenn sie die Erinnerung an die drei klösterlichen Gelübde in der Schnur ihrer Tauzeichen rasch auflösen?
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