Franziskus für Kinder und Jugendliche
Kurz nachdem Patmos zwei erste Franziskus-Bände des französischen Comic-Klassikers Loupio auf deutsch aufgelegt hat (siehe unten), bringt der Luzerner Rex-Verlag ein Franziskusbuch für Kinder und Jugendliche heraus. Verfasst hat die leicht lesbare Lebensgeschichte der Ethiker Markus Arnold, Dozent am Religionspädagogischen Institut RPI der Universität Luzern.
Die spannende Abenteuergeschichte führt mit packenden Dialogen und anschaulichen Szenen ins Mittelalter, in die Familien reicher Kaufleute wie auf die Strasse zu den Bettlern, in Streitigkeiten zwischen kirchlichen und weltlichen Fürsten und in den Kreuzzug gegen die Sarazenen. Francesco, junger Modefachmann und Partyhengst in Assisi, will Ritter werden. Krieg und Gefangenschaft bringen ihn aber zum Nachdenken. Der Junge bekehrt sich zu einem Leben ohne Gewalt. Er bricht mit dem Vater und dessen bürgerlichen Ansprüchen und gründet mit seinen Freunden eine Bruderschaft, die Erfolge und Misserfolge durchlebt.
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Franziskus für Kinder

"Mit Vögeln sprechen nur Kinder, Narren, Verliebte und Mystiker",
hat ein kluger Kopf geschrieben. Kinder stehen an erster Stelle.
Sie haben einen besonderen Zugang zu Franziskus
und seinem liebevollen Umgang mit allen Geschöpfen.
Monate nur nachdem die Franziskanische Gemeinschaft (FG)
ein Memory-Spiel zu Franz und Klara herausgegeben hat -
legt der Patmosverlag die ersten beiden Bände
mit Loupios franziskanischen Abenteuern vor.
In Frankreich bereits seit Jahren ein Comic-Klassiker,
bringt der Waisenjunge Loupio nun auch deutschsprachigen
Kindern die Lebenswelt des Franziskus näher.
Unterhaltsam und anschaulich erzählen seine Abenteuer
von der Welt der Burgen und Bauern, der Ritter und Spielleute,
von der Zeit der Kreuzzüge und der aufstrebenden Städte -
und von Franziskus' Liebe im Umgang mit Menschen und Tieren.
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Spirituelle Erfahrung und geistliche Begleitung

Exerzitien im Alltag, begleitetes Heilfasten mit spirituellen Impulsen, Intensivwochen in einem "Kloster zum Mitleben", Timeouts für die Seele im bewegten Alltag und begleitete Pilgerwochen erfreuen sich grosser Beliebtheit. Moderne Menschen, Studierende, kirchlich Engagierte oder Institutionskritische suchen auch "geistliche Begleitung". Wer sich selber für solche Angebote qualifizieren will, findet viele ignatianische Ausbildungskurse. Die franziskanischen Orden und Gemeinschaften bieten einen intensiven Praxiskurs an, der ihrer eigenen Spiritualität Rechnung trägt.
Bild: Kursgruppe am winterlichen Bodensee.
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Rückblick Pilgerwoche mutig

Seit den sonnigen Pilgertagen, die uns im Frühherbst zu Fuss von Rom nach Assisi führten, hat sich nun auch Schnee auf die höchsten Berge des Rieti-, Nera- und Spoletotals gelegt. So manches ist seither auch im Leben all unserer Gefährtinnen und Gefährten geschehen. Dennoch klingen intensive Erfahrungen und all das Geschenkte unserer gemeinsamen Wanderwoche wohltuend nach.
Bild: Morgentliche Gipfelszene auf den Monti Martani südlich von Assisi. Erlebte Highlights auf Pilgerwegen ermutigen dazu, auch im Alltag diesen und jenen Bergweg zu meistern.
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Jahreswende im Mattli
Sinnlich - sinnvoll ins Neue Jahr
Festliche Stunden schliessen Tiefsinn nicht aus. Auch auf diesen Jahreswechsel hin hat das Mattli zu besinnlich gestalteten und zugleich heiteren Tagen eingeladen. Sr. Imelda Steinegger und Br. Niklaus Kuster knüpften dazu an Eremo-Erfahrungen an. Schon Franziskus hat sich zu besonderen Zeiten an besondere Orte zurückgezogen.
Seine "eremi" lagen alle ausnahmslos in einer zauberhaften Landschaft, luden zu Tagen in einem familiären Kreis, mütterlich umsorgt, in tragenden Rhythmen, mit persönlichen Freiräumen und gemeinsamen Zeiten - unerreichbar für alle Erwartungen. Letzteres hat eine Gruppe interessanter Leute, die im Beruf kirchlich, schulisch oder sozial gefordert sind, denn auch über Silvester-Neujahr gesucht. Das Mattli, über diese Tage still und ohne Kurse, hat sich als überaus schönes Eremo erwiesen.
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Ranft - Friedensgebet 2012
Aus Bern und aus Eglisau, vom Alpstein und Jurasüdfuss kamen sie, um den Abend zum 3. Advent im Ranft zu verbringen. Im Schnee leuchtete eine stille Lichtspur: Hunderte von Kerzen, die den Weg vom Flüeli zur Melchaa wiesen. Rund fünfzig Personen wählten den langen Weg und pilgerten mit Fackeln und Laternen von Sachseln in den Ranft. Neunzig Personen wählten den meditativen Abstieg zu Bruder Klaus.
Wegstationen mit Impulsen und schlichten Symbolhandlungen liessen dankbar auf die Schweiz schauen, der es in Europa und in der Welt noch immer sehr gut geht: sozial, politisch und wirtschaftlich. Doch auch hierzulande nagen Entwicklungen am Frieden.
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