Ranftweg

Adventsbrief

 

Cherzli-Verenaschlucht 10.13LICHTERKETTE


könntest du 
nicht einfach

licht machen
in dieser welt

die trübe
stimmung aufhellen

die düsteren
gedanken vertreiben

die dunklen
machenschaften aufdecken

könntest du mir
nicht einfach helfen
 
und in deiner welt
schon mal anfangen
 
Martina Kreidler-Kos
 

Weiterlesen

Franziskus im Weltkloster Radolfzell


WeltklosterRadolfzellDie Weltreligionen treffen sich auf höchster Ebene in Assisi. Für Begegnungen an der Basis bieten hierzulande Orte wie das "Haus der Religionen" in Bern, die Jesuiten in Schönbrunn und das Weltkloster Radolfzell Raum. Das ehemalige Kapuzinerkloster am Bodensee lädt regelmässig zu interreligiösem Zusammenleben, Erfahrungsaustausch und öffentlicher Diskussion. Am ersten Advents-Wochenende 2013 ergründen Br. Niklaus Kuster und Krishna Premarupa, Mönch der hinduistischen Vaisnava-Tradition, Ähnlichkeiten und Unterschiede in den Traditionen des Bettelmönchtums. Sie vergleichen das Leben des Franz von Assisi mit dem traditionell indischer Wanderasketen und erörtern Fragen nach dem Stellenwert von Einsamkeit, Entsagung und tätiger Nächstenliebe.

Weiterlesen

"Nichts Schöneres als mein Spoletotal"

Monteluco-Fionchi-Natascha"Nichts Schöneres habe ich je gesehen...". Was Franziskus auf dem heiligen Berg Umbriens entzückte, konnten im Oktober zwanzig Personen nachvollziehen, die sich zu einer stillen Intensivwoche nach Monteluco zurückgezogen haben. Br. Niklaus Kuster und Natascha Rüede begleiteten die Schweizer Gruppe durch eine Exerzitienwoche, die rundum franziskanisch geprägt war: In zauberhafter Natur, mit weitem Blick in die Welt und in einem schlichten Bergkloster fand die bunte Gruppe schnell zu einem familiären Kreis zusammen und jede Person zu sich selber. Bild: Nataschas Blick reicht von den Sabinerbergen bei Rom bis Assisi

Weiterlesen

Am Steuer des „Schweizer Franziskaniens“

INFAG-Vorstand2013SeptDie franziskanischen Gemeinschaften und Klöster, die im Dachverband INFAG-CH zusammengeschlossen sind, ergänzten an ihrer Generalversammlung vom 28. Oktober 2013 den Vorstand. Sr. Ruth Walker amtet weiterhin als "höchste Franziskanerin" der Schweiz. Br. Ephrem Bucher wurde zum gemeinsamen Mediensprecher der franziskanischen Deutschschweiz bestimmt. Bis letzten Juni Provinzial der Schweizer Kapuziner und seit September Leiter des Klosters Mels, bringt der 69-jährige Luzerner beste Vertrautheit mit der religiösen Landschaft der Schweiz mit.

Weiterlesen

Klaras Schwestern in der Schweiz

Cademario-Kloster4Klara von Assisi fasziniert seit Jahrhunderten. Ihre Schwestern fanden schon früh in die Schweiz, wenn sie auch nicht zum Zweig der "armen Klarissen", sondern zu den "reichen Klarissen" gehörten. Arme Klarissen hätten die Schweizer wohl auch nicht akzeptiert... 
Heute sind es zwei Neugründungen, die den Orden der hl. Klara in der Eidgenossenschaft wieder präsent machen, nachdem die Reformation zu einem Kahlschlag in der Klosterlandschaft geführt hatte. In der Westschweiz leben Klarissen im Monastère de Sainte Claire über dem Lac Léman bei Vevey. In der Südschweiz ist von Perugia aus 1992 eine Neugründung über dem Lago di Lugano erfolgt. Die Klarissen von Cademario haben Anfang September ihre Leitung neu gewählt. Sie schreiben ihren Freunden und Geschwistern in der Deutschschweiz:

Weiterlesen

Pilgerwanderwoche für Mutige

LaVerna-Assisi-Tiberfurt1Unsere Pilgerwoche war ein Abenteuer und einmal mehr grossartig! Sie verband Orte miteinander, die Franziskus überaus lieb waren: die Nähe zum Himmel auf dem Berg La Verna mit dem Spoletotal und seinen fruchtbaren Feldern, die einsamen Waldhöhen der östlichen Toskana mit Städtchen am jungen Tiber, grüne Olivenhaine mit silberklaren Bachläufen – und das Geschehen von La Verna in Francescos letzten Jahren mit dem Ort seiner Jugend, der Stadt Assisi.

Das Bild zeigt die abendliche Überquerung des Tiber kurz vor San Sepolcro, wo wir dann auch am Flussufer lagerten (Foto: Bruno Wüst)

Weiterlesen

Franziskanisches Forum

FranzForum2013-Podium2Beziehungsarm - beziehungsreich

Moderne Gesellschaft und franziskanische Beziehungskultur

„Beziehungsarm und beziehungsreich“ zeigen sich Kirche und Gesellschaft, Politik und Wirtschaft, aber auch religiöse Gemeinschaften in der Bewegung von Franziskus und Klara. Das diesjährige Franziskanische Forum hat sich am 22. September intensiver mit modernen Trends befasst. Politik geschieht immer schnelllebiger, globaler und vernetzter. Franz Steinegger plädierte für eine Entschleunigung wichtiger Entscheidungsprozesse. Dass auch international tätige Unternehmen auf menschliche Beziehungskultur und achtsamen Umgang bauen, zeigte Priska Jansen, Mit-CEO des Oberrieter Stahl-Gruppe überzeugend auf. Birgitta Aicher vom Pastoralamt der Diözese Basel liess Chancen und Spannung deutlich werden, welche grössere Seelsorgeeinheiten ins vertraute kirchliche Gemeindeleben bringen. Der Kapuziner Willi Anderau plädierte für einen fruchtbaren Umgang mit neuen sozialen Kommunikationsmitteln, die zwar nur nominelle Freunde schaffen und doch reiche Vernetzungsmöglichkeiten bieten. Fridolin Wyss eröffnete berührende Einblicke in die Luzerner Gassenarbeit und Martina Kreidler rief als Referentin für Familienpastoral dazu auf, modernen Menschen in ihren oft brüchigen Beziehungs- und Lebensgeschichten mit der Offenheit Jesu zu begegnen.

Weiterlesen

Von Pontarlier nach Vevey auf der Via Francigena

dsc00225 - kopiePontarlier-Vevey
07. – 14. 09. 2013

(Teilstück der Via Francigena)

Wechselnde Pfade, Schatten und Licht .... dazu heftige
Regenschauer mit Blitz und Donner, aber auch Rebbergwanderungen in der Sonne
prägten diese „Woche der Superlative": Von den Jurahöhen an den Genfersee – ein grossartiges, spirituelles, kulturelles und kulinarisches Erlebnis.

Weiterlesen

Kultur - Natur - Spiritualität

Prag-Veitsdom-2013Juni1Sommerzeit ist Reisezeit - auch für uns und Menschen, die unterwegs "Natur - Kultur - Spiritualität" verbinden wollen. Gleich drei Reisen folgten in Thüringen den Spuren der Landgräfin Elisabeth, die zur Mutter Theresa des Mittelalters wurde. Eine zweite unserer "klassischen Destinationen" liess fünfzig Urnerinnen und Urner Prag und Böhmen erkunden. Einst die Mitte Europas, erzählt die "Goldene Stadt"  eine 1000-jährige Geschichte, in der auch Schwester Agnes fasziniert. Unser Bild zeigt den Veitsdom abends in goldenem Glanz. Eine dritte Reise führte in Neuland: Die kulturelle "Kelter Europas", wie Carl Zuckmayer das Rheinland nannte, begeisterte Mitte August vierzig Interessierte von Freiburg und Worms bis Köln und Aachen. Zu den spirituellen Brennpunkten zählen das Zisterzienser-Kloster Maulbronn, die Abtei St. Hildegard bei Bingen und Köln mit dem Dominikaner Albert dem Grossen, dem Franziskaner Duns Scotus, dem Sozialpionier Adolf Kolping und der Karmelitin Edith Stein. Ihre Erstauflage erlebte auch unsere franziskanische Reise durch Südfrankreich.

Weiterlesen