Franziskus für Kinder

"Mit Vögeln sprechen nur Kinder, Narren, Verliebte und Mystiker",
hat ein kluger Kopf geschrieben. Kinder stehen an erster Stelle.
Sie haben einen besonderen Zugang zu Franziskus
und seinem liebevollen Umgang mit allen Geschöpfen.
Monate nur nachdem die Franziskanische Gemeinschaft (FG)
ein Memory-Spiel zu Franz und Klara herausgegeben hat -
legt der Patmosverlag die ersten beiden Bände
mit Loupios franziskanischen Abenteuern vor.
In Frankreich bereits seit Jahren ein Comic-Klassiker,
bringt der Waisenjunge Loupio nun auch deutschsprachigen
Kindern die Lebenswelt des Franziskus näher.
Unterhaltsam und anschaulich erzählen seine Abenteuer
von der Welt der Burgen und Bauern, der Ritter und Spielleute,
von der Zeit der Kreuzzüge und der aufstrebenden Städte -
und von Franziskus' Liebe im Umgang mit Menschen und Tieren.
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Spirituelle Erfahrung und geistliche Begleitung

Exerzitien im Alltag, begleitetes Heilfasten mit spirituellen Impulsen, Intensivwochen in einem "Kloster zum Mitleben", Timeouts für die Seele im bewegten Alltag und begleitete Pilgerwochen erfreuen sich grosser Beliebtheit. Moderne Menschen, Studierende, kirchlich Engagierte oder Institutionskritische suchen auch "geistliche Begleitung". Wer sich selber für solche Angebote qualifizieren will, findet viele ignatianische Ausbildungskurse. Die franziskanischen Orden und Gemeinschaften bieten einen intensiven Praxiskurs an, der ihrer eigenen Spiritualität Rechnung trägt.
Bild: Kursgruppe am winterlichen Bodensee.
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Rückblick Pilgerwoche mutig

Seit den sonnigen Pilgertagen, die uns im Frühherbst zu Fuss von Rom nach Assisi führten, hat sich nun auch Schnee auf die höchsten Berge des Rieti-, Nera- und Spoletotals gelegt. So manches ist seither auch im Leben all unserer Gefährtinnen und Gefährten geschehen. Dennoch klingen intensive Erfahrungen und all das Geschenkte unserer gemeinsamen Wanderwoche wohltuend nach.
Bild: Morgentliche Gipfelszene auf den Monti Martani südlich von Assisi. Erlebte Highlights auf Pilgerwegen ermutigen dazu, auch im Alltag diesen und jenen Bergweg zu meistern.
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Jahreswende im Mattli
Sinnlich - sinnvoll ins Neue Jahr
Festliche Stunden schliessen Tiefsinn nicht aus. Auch auf diesen Jahreswechsel hin hat das Mattli zu besinnlich gestalteten und zugleich heiteren Tagen eingeladen. Sr. Imelda Steinegger und Br. Niklaus Kuster knüpften dazu an Eremo-Erfahrungen an. Schon Franziskus hat sich zu besonderen Zeiten an besondere Orte zurückgezogen.
Seine "eremi" lagen alle ausnahmslos in einer zauberhaften Landschaft, luden zu Tagen in einem familiären Kreis, mütterlich umsorgt, in tragenden Rhythmen, mit persönlichen Freiräumen und gemeinsamen Zeiten - unerreichbar für alle Erwartungen. Letzteres hat eine Gruppe interessanter Leute, die im Beruf kirchlich, schulisch oder sozial gefordert sind, denn auch über Silvester-Neujahr gesucht. Das Mattli, über diese Tage still und ohne Kurse, hat sich als überaus schönes Eremo erwiesen.
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Ranft - Friedensgebet 2012
Aus Bern und aus Eglisau, vom Alpstein und Jurasüdfuss kamen sie, um den Abend zum 3. Advent im Ranft zu verbringen. Im Schnee leuchtete eine stille Lichtspur: Hunderte von Kerzen, die den Weg vom Flüeli zur Melchaa wiesen. Rund fünfzig Personen wählten den langen Weg und pilgerten mit Fackeln und Laternen von Sachseln in den Ranft. Neunzig Personen wählten den meditativen Abstieg zu Bruder Klaus.
Wegstationen mit Impulsen und schlichten Symbolhandlungen liessen dankbar auf die Schweiz schauen, der es in Europa und in der Welt noch immer sehr gut geht: sozial, politisch und wirtschaftlich. Doch auch hierzulande nagen Entwicklungen am Frieden.
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Junge Brüder
Die Kapuziner sehen hoffnungsvolle Zeichen. Sieben junge Männer sind seit Herbst für ein Jahr des ersten Kennenlernens, Erfahrens und Erprobens in die "innerste Schweiz" gezogen. Das Kloster Brig nimmt diese Aufgabe auch für den deutschen Sprachraum wahr. Die sieben Postulanten bringen unterschiedlichste Erfahrungen mit:
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Panorama - Gipfelschau auf 2013
Gipfel warten bisweilen mit Panoramatafeln auf, die jeden markanten Punkt in der Landschaft benennen. Höhepunkte und Wege in die Tiefe, vitale Orte, gesunde Oasen und vielfältige Angebote der scheinen auch für das nächste Jahr in der dreisprachigen Broschüre „Panorama franziskanische Schweiz“ auf.
Neu ziert das Titelblatt des informativen Heftes, vom Tauteam in sorgfältiger Kleinarbeit erstellt, ein eigens gemaltes Bild von Sr. Gielia Degonda. Die preisgekrönte Künstlerin nennt das Bild „Spurensuche“. Es erinnert an Franziskus, der mit seiner Bewegung immer wieder neu den Fußspuren Jesu durch bewegte Zeiten und Welten folgt.
Franziskanisch interessiert? Neugierig? fragt Sr. Ruth Walker im Vorwort, als Präsidentin des Dachverbandes die "höchste Franziskanerin der Schweiz". Und sie fährt fort: Im Panoramaheft 2013 lassen sich verschiedene Entdeckungen machen. Franziskanische Orte, franziskanische Wege, franziskanische Bildungsangebote laden ein, sich auf Spurensuche zu begeben.
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Adventsmarkt im Klostergarten Olten
Als franziskanische Netzwerker sind wir oft unterwegs und geniessen vielerorts Gastfreundschaft. Der Advent lässt uns vermehrt auch "gastgebend" sein: zum 1. Advent im Mattli, zum 3. Advent im Ranft. Zum 2. Advent erlebt Niklaus erneut den laut Insidern "schönsten Weichnachtsmarkt der Schweiz" in Klostergarten seiner Gemeinschaft:
Zum vierten Mal verwandelt sich die stille Oase des Kapuzinerklosters Olten in den Adventsmarkt des Aarestädtchens. Die Brüder beherbergen diesen speziellen Adventsmarkt in ihrem Garten, nachdem mehrere Anläufe der Stadt in eigenen Räumen gescheitert sind. Und im Klostergarten wird er zum Grosserfolg. Frisch verschneit bieten 38 Chalets sinnvolle Weihnachtsgeschenke aus dem heimischen Gewerbe. In der Schreinerei des Klosters ist eine Cafeteria eingerichtet, im Esssaal eine Klosterbeiz mit einem wärmenden Abendessen und in der Kirche gibt es meditative und musikalische Angebote.
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