Franziskanisches Symposium an der Uni Fribourg
4./5. Mai 2012
Impulse zur interreligiösen Begegnung
In der religiösen Mentalitätsgeschichte spielt Franz von Assisi (1182-1226) eine entscheidende Rolle. Mit seinem Sonnengesang stellt er die Gottesbeziehung in einen universalen Horizont. In seiner friedlichen Begegnung mit dem Sultan in Ägypten (1219) erfährt er Gottesliebe in einer anderen Religion und trägt islamische Vollzüge in die westliche Welt.
Seine Ordensregel enthält zum ersten Mal in der Geschichte die Vision geschwisterlichen Christseins im Raum einer anderen Religion. Ein Symposium an der Universität Freiburg Schweiz stellt sich mit Fachleuten aus aller Welt der Frage, welche Bedeutung dieser Impuls für das interreligiöse Gespräch grundsätzlich hat und welche Wirkungen im Lauf der Jahrhunderte davon ausgegangen sind.
Es wirken unter anderen mit
die Franziskanergelehrten
Volney Berkenbrock OFM aus Petropolis (Brasilien)
Laurent Gallant OFM (Montreal)
Demien Isabell OFM (Zaire)
Jürgen Neitzert (Köln)
die Kapuzinergelehrten
Leonhard Lehmann (Rom)
Anton Rotzetter (Fribourg)
Adrian Holdegger (Fribourg)
Niklaus Kuster (Olten)
und einer der führenden italienischen Historiker
zur franziskanischen Geschichte:
Grado Giovanni Merlo (Mailand)
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