Ranftweg

Franz von Assisi - vier Abende über einen Visionär

575Eine Begegnung mit Franz von Assisi ist immer ein Wagnis! Nichts desto Trotz nahm sich die reformierte Kirchgemeinde Oberarth ein Herz, ganz nach Zwinglis Ausspruch: „Tuond um Gotz Willen etwas Dapfers", und gestaltet ihre diesjährigen Gesprächs-Abende zu Franziskus.
Seine Botschaft fordert die Kirche und die Menschen in ihr bis heute immer wieder heraus. Der erste Gesprächsabend wurde von Nadia Rudolf von Rohr,aus der Franziskanischen Laiengemeinschaft gestaltet. Mehr dazu im Bericht von Silvia van der Kaag:

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Bernardino von Siena

BernardinoSiena-SanoDiPietroEin Franziskaner kommt in die Stadt. Er ist Wanderprediger und Sozialpionier. Und er lebt derart eindrücklich und predigt derart begeisternd, dass keine Kirche die Volksmassen mehr fasst, die ihn hören wollen. Was wir heute an Konzerten grosser Stars, an politischen Mega-Events und an Papstbesuchen irgendwo in der Welt erleben, war für Bernardino von Siena im 15. Jahrhundert immer wieder "Alltag" - und für jene, die ihn hörten, ein unvergessliches Highlight. Mütter sollen ihre Söhne eingeschlossen haben, wenn sie vom Kommen des Starpredigers hörten, damit diese nicht mit ihm weiterzogen.
Das Tauteam hat in seiner ersten Klausurzeit auf dem Klosterhügel von Ingenbohl den Kern von Bernardinos Botschaft erschlossen: Es galt dabei in einer Stunde den feinen Kern einer Baumnuss, aus ihrer harten Schale geschält, köstlich und kostbar zu präsentieren.
Gegen 100 Schwestern haben sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen und waren von der "Lebensfülle" fasziniert, die Bernardinos Programm echten Christseins auf den Spuren Jesu beinhaltet.
Zur Einladung, deren Weisheit bis heute fasziniert:

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Tagsatzung im Kloster Rapperswil

Franziskus-George-Damiano.pptWas können Reformbewegungen im 21. Jahrhundert von Franziskus lernen?

Mit dieser Frage befasst sich der Verein tagsatzung.ch am 4. Januar 2014 an seiner Tagung im Kapuzinerkloster Rapperswil. Der Verein setzt sich für Reformen in der Kirche ein. An der Veranstaltung nahmen rund 90 Personen teil. Papst Franziskus sei ein Mensch unter Menschen, betonte Niklaus Kuster, Spezialist für franziskanische Spiritualität, am Anfang seines Referates, das im Mittelpunkt der Tagung stand. Sein «Stilwechsel » habe in der Kirche ein ganz neues Klima geschaffen. Mit den folgenden Stichworten skizzierte der Kapuziner das Neue, das der Papst aus Lateinamerika in die Weltkirche hineingebracht hat: «Christliche Praxis vor feinsinniger Theologie; berührende Zeichen statt brillante Reden; geschwisterlich statt väterlich; mitmenschlich statt meisterlich, pilgerndes Volk statt heilige Monarchie». Auch in seiner Zuwendung zu den Ärmsten und Ausgestossenen folge Papst Franziskus seinem grossen Vorbild aus Assisi.

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Friedensabend im Ranft

Ranftgebet2013-RosenZwei Rosen von sieben stehen in Blüte, während fünf etwas kümmerlich in der Schale liegen und ihre Stängel und Blätter in der Schüssel daneben sindSo zeigte sich der Altar der grossen Ranftkapelle am Samstagabend des 3. Advents nach der Eucharistiefeier.
Eine Symbolhandlung mit den Rosen hat zuvor in der kleinen Ranftkapelle tief ergriffen. Sie war Teil des besinnlichen Weges, der vierzig Personen von Sachseln in den Ranft und achtzig Personen vom Flüeli über vier Etappen in die Melchaaschlucht geführt hat. Vierhundert Kerzen und der fast volle Mond wiesen ihnen im Schnee den Weg in die Stille, in die Tiefe und in eine bewegende Gemeinschaftsfeier.
 
Das Friedensgebet der franziskanischen Schweiz bildet - eine Woche vor der Jugendnacht im Ranft - traditionell den letzten Höhepunkt des gemeinsamen Jahres. Es stand unter dem Motto
"Werden am DU Gottes".

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Tauzeit - neu vom Tauteam

TauZeit59-2013DezSeit vierzehn Jahren erscheint die Zeitschrift „Tauzeit“ mit Impulsen für franziskanisch Interessierte und Inspirierte der Schweiz. Mit der Heftnummer 59, die eben erschienen ist, wechselt die Redaktion und Verantwortung von der Franziskanischen Gemeinschaft (FG) in die Hände des Tauteams.

Das Adventsheft beschäftig sich unter dem sinnigen Titel „Tierisch lieb“ mit „Franziskus, Freund der Tiere“. Der Provinzial der deutschen Franziskaner, Br. Cornelius Bohl, schreibt dazu einen erfrischenden Grundlagenartikel. Sarah Gaffuri schildert ihre Kindheits-Erfahrungen mit dem Jesuswort über die Spatzen in der Bergpredigt. Walter Ludin porträtiert Anton Rotzetter als engagierten Präsidenten der „Aktion Kirche und Tiere“ (AKUT). Sr. Ancilla gestaltet mit Blick auf die Schafe an der Krippe einen aufweckenden Impuls in den Alltag und das Leitungsteam des Mattli schildert seine Ökologie in der Praxis.

Idee und Chance zu einem Geschenkabo!

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Advent - volle "Herberge"


Adventsmarkt2013-Garten3Advent im Kloster! Wer wünscht sich in den vorweihnächtlichen Tagen nicht viel Stille und besinnliche Zeit? Franziskus hat sich ab dem Martinsfest (11. November) bis in die Weihnachtstage mit Vorliege in "eremi" zurückgezogen, stille Höhlen in den Bergen wie La Verna oder über dem Rietital wie Greccio. 

Das Kloster Olten verwandelt sich dagegen mitten in der Adventszeit zu einer Herberge, die an zwei Abenden und zwei Tagen Tausende von Menschen in ihren Mauern empfängt. Auch diesen Dezember wieder ist der "Adventsmarkt im Klostergarten" - eine Alternative zu den Weihnachtsmärkten im Land - mit Gastfreundschaft im Kloster zu einem bezaubernden Erlebnis geworden.

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Adventsbrief

 

Cherzli-Verenaschlucht 10.13LICHTERKETTE


könntest du 
nicht einfach

licht machen
in dieser welt

die trübe
stimmung aufhellen

die düsteren
gedanken vertreiben

die dunklen
machenschaften aufdecken

könntest du mir
nicht einfach helfen
 
und in deiner welt
schon mal anfangen
 
Martina Kreidler-Kos
 

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Franziskus im Weltkloster Radolfzell


WeltklosterRadolfzellDie Weltreligionen treffen sich auf höchster Ebene in Assisi. Für Begegnungen an der Basis bieten hierzulande Orte wie das "Haus der Religionen" in Bern, die Jesuiten in Schönbrunn und das Weltkloster Radolfzell Raum. Das ehemalige Kapuzinerkloster am Bodensee lädt regelmässig zu interreligiösem Zusammenleben, Erfahrungsaustausch und öffentlicher Diskussion. Am ersten Advents-Wochenende 2013 ergründen Br. Niklaus Kuster und Krishna Premarupa, Mönch der hinduistischen Vaisnava-Tradition, Ähnlichkeiten und Unterschiede in den Traditionen des Bettelmönchtums. Sie vergleichen das Leben des Franz von Assisi mit dem traditionell indischer Wanderasketen und erörtern Fragen nach dem Stellenwert von Einsamkeit, Entsagung und tätiger Nächstenliebe.

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"Nichts Schöneres als mein Spoletotal"

Monteluco-Fionchi-Natascha"Nichts Schöneres habe ich je gesehen...". Was Franziskus auf dem heiligen Berg Umbriens entzückte, konnten im Oktober zwanzig Personen nachvollziehen, die sich zu einer stillen Intensivwoche nach Monteluco zurückgezogen haben. Br. Niklaus Kuster und Natascha Rüede begleiteten die Schweizer Gruppe durch eine Exerzitienwoche, die rundum franziskanisch geprägt war: In zauberhafter Natur, mit weitem Blick in die Welt und in einem schlichten Bergkloster fand die bunte Gruppe schnell zu einem familiären Kreis zusammen und jede Person zu sich selber. Bild: Nataschas Blick reicht von den Sabinerbergen bei Rom bis Assisi

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