In den Ranft - pfingstlich

Unter dem Thema Gemeinsame Schritte - gelungenes Leben
setzte eine erste Station bei der Lebensweise der Apostel an,
die uns das Aufbrechen lehren, gemeinsame Wege wagen
Franziskus interpretierte ihre Sendung neu in der eigenen Zeit
und seine Brüder trugen sie über die Alpen.
Der Chronist erzählt, wie sie im deutschen Sprachraum Fuss fassten.
Bereits kurz danach gelangten erste Franziskaner nach Thüringen,
wo die Landgräfin Elisabeth in ihnen Verbündete fand,
die sie in ihrer spirituellen und sozialen Sehnsucht bestärkten.
Noch weiter weg, in Prag, liess sich die böhmische Königstochter
Agnes von den Franziskanern derart begeistern,
dass sie vom Hradschin ins Schwemmland der Moldau abstieg
und dort in einem Doppelkloster beim Franziskushospital lebte.
Frei wie die Apostel
Jesus sendet seine Gefährten zu zweit auf den Weg.
Mit leeren Händen bringen sie Frieden in die Dörfer.
Ihr Auftrag lebt von einer grossen Freiheit.
Brüderlich wie Franziskus
Die ersten Brüder folgen den Fussspuren Jesu
wie die Apostel.
Sie führen die Sendung in ihrer Zeit und Kultur weiter
und gelangen dabei über die Alpen.
Mutig wie Elisabeth und Ludwig
In Thüringen lässt sich die Landgräfin
vom franziskanischen Ideal inspirieren.
Glücklich in ihrer Ehe und provokativ in ihrer Politik
wird die junge Witwe zur Schwester in der Welt.
Schwesterlich wie Klara und Agnes
Über 1200 km Distanz wächst eine Freundschaft,
die zwei Schwestern in ihrer Christusliebe bestärkt.
In Konflikt zum Petrusnachfolger
bleiben sie solidarisch zu den Menschen.
Freundschaftlich wie Jacoba
Die junge Witwe und Mutter weckt
in Franziskus eine besondere Liebe.
Der Wanderprediger findet in Rom „sein Betanien“.
Das Begleitblatt mit den Quellentexten und Wegimpulsen
lässt sich hier herunterladen:



Ranftweg "Gemeinsame Schritte" Quellenimpulse