Pilgernd ins neue Jahr

Wenn der Winter kommt, bleiben die Pilger aus - und es kommen Gäste ins Haus, die im Geist der Franziskusregel "Pilgernde und Gäste auf Erden sind".
Der Eintrag ins Gästebuch der Ingenbohler Schwestern spricht Ende Januar sowohl für die Herberge wie von den Gästen. Unser Teamjahr begann im Haus Maria Theresia, das jährlich über 1200 Übernachtungen zählt - meist Pilgernde, die auf dem Jakobsweg von den Mythen her kamen (das Bild aus einem Gastzimmer der Herberge zeigt sie frisch verschneit am 29.01.2015) und Jugendgruppen oder Weekend-Kreise. Wir selber sind an diesem Ort eben ins 19. Teamjahr aufgebrochen. Es wird uns vernetzend und bildend durch die ganze Schweiz führen und mit Reisegruppen erneut durch halb Europa ziehen lassen.
Wir danken Sr. Hildegard Zäch, die uns schwesterlich umsorgt und mütterlich verwöhnt hat. Und Sr. Irena, die aus dem Pilgerdienst ausscheidet, wünschen wir ein gutes Pilgern in die nächste Lebensetappe - mit keinem allzu schweren Rucksack, sorgsamen Gefährtinnen und Vertrauen in den Weg.
Im Tauteam wagen wir uns noch immer auf ein Trio reduziert ins neue Jahr, allerdings glücklich über fitte Leute, die unsere Projekte mittragen und mit denen wir unsere Leidenschaft für die franziskanische Lebenskunst teilen. Die Impression eines Mittagessens in der Pilgerherberge von Ingenbohl erinnert an einen der denkwürdigen Momente im "erweiterten Kreis".


