Ranftweg

Klöster und Klosterwelten

Weiterlesen: Klöster und KlosterweltenWoran liegt es, dass mittelalterliche Klöster moderne Menschen faszinieren? Warum werden Mönche eingeladen, vor Managern zu sprechen? und eine Nonne, prominente Blogs für die NZZ online zu schreiben? Wieso wollen heute viele eine Ferienwoche in Klöstern verbringen - und nur wenige ihr ganzes Leben?
Das neueste kleine-feine Buch unseres Bruders im Team zeichnet die lange Geschichte und die Vielfalt der Klöster nach: Wir finden das Mönchtum in den Weltreligionen. Das abendländische Mönchtum folgt zunächst der Weltflucht ägyptischer Wüstenväter und Wüstenmütter. Es wird durch die Benediktiner dann aber zum Lehrmeister des christlichen Europa. Bettelorden gründen Konvente in den Städten. Nach der Reformation erneuern die Seelsorgeorden der Jesuiten und Kapuziner die Kirche. Orden schreiten im 18./19. Jahrhundert zur Weltmission und zahlreiche Schwesternkongregationen des 19./20. Jahrhunderts tragen wesentlich zur Frauenemanzipation bei. Von entlegenen Abteien bis zu offenen Cityklöstern, von musealen Gemäuern bis zu vitalen Gemeinschaften führt dieser Gang durch den Kosmos klösterlichen Lebens.

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Herbsttage in Luzern

Weiterlesen: Herbsttage in LuzernNach Wochen, die mehrmals bis Assisi und Padua, Prag und Thüringen führten (siehe: Reisen > Berichte), geniessen wir den Spätherbst in der Schweiz. In unserer Teamagenda verlagert sich der Akzent dabei wieder auf Bildung und Kursarbeit. Vier Klausurtage im Kapuzinerkloster Luzern haben uns auf den Advent vorbereitet, der uns mit über 800 Adressen "vernetzter Personen" in der franziskanischen Schweiz in Kontakt bringt. Die Gemeinschaft mit den gastgebenden Brüdern, ein Abstecher in die Stadt (Film "Der Verdingbub") und das prachtvolle Herbstwetter haben dieser Woche besondere Farben gegeben. Das Bild zeigt ein Siesta-Gespräch beim Konservatorium und mit schönstem Blick auf Stadt, See und Alpen. Wer sich mit uns auf den Advent freut...

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Baldegger Schwestern haben gewählt

Weiterlesen: Baldegger Schwestern haben gewähltDie katholische Kirche ist eine Monarchie. Dass der Heilige Geist auch demokratisch wirken kann, beweisen die Alte Kirche mit der Bischofswahl durch das Volk und die Orden, die ihre Verantwortlichen in Familien- oder Delegiertenversammlungen bestimmen. Am 15. November hat das Generalkapitel der Baldegger Schwestern die neue Leitung gewählt.
Bild: Kloster Baldegg (Foto Sr. Beatrice Kohler)
Und woran kann man sehen, 
ob der Heilige Geist tatsächlich wirkt,
sei es in einer Monarchie oder demokratisch? 
sei es in Kirchen oder im Staat?

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Von Glocken und Minaretten

Weiterlesen: Von Glocken und MinarettenWarum die Schweiz sich vor Minaretten fürchte? Warum die älteste unter den modernen Demokratien Europas sich in Volksabstimmungen derart von Ängsten und Angstmachern leiten lasse? Weshalb Vorurteile stärker seien als Vertrauen und der Drang zur Abgrenzung stärker als die Freude an Begegnungen? Fragen, die wir unterwegs durch Europa hören! - Die franziskanische Bewegung hat seit jeher weite Horizonte, weiss um den Reichtum anderer Kulturen und lernt auch von anderen Religionen. Dass unsere Kirchtürme mehrmals täglich die Glocken zum "Angelus" läuten, verdankt sich Franziskus' Begegnung  mit dem Islam. 
Bild: Das Glöcklein des Klosters San Damiano

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Perspektiven 2012

Weiterlesen: Perspektiven 2012Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren
lass die Winde los.

Rilkes Gedicht "Herbsttag" spricht auf ein reiches Jahr an, dessen Früchte geerntet sind und dessen farbige Blätter von den kühlen Winden tanzend davongetragen werden. Auch wir schauen auf einen "grossen Sommer" zurück und ein überaus fruchtbares 2011. Zugleich reicht der Blick bereits ins neue Jahr. In unserer Teamarbeit geschieht dies wie an den Zweigen vieler Bäume: Da, wo die farbig dürren Blätter sich lösen, werden schon die Knospen des neuen Jahres sichtbar. - Das «Panorama franziskanische Schweiz» 2012 ist druckfertig - und hier bereits digital "durchzublättern"!

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INFAG GV

Weiterlesen: INFAG GVFranziskanisches Gipfeltreffen in Zug

 

„Was muss ich tun, um die Welt zu zerstören? Nichts!“ hat Jean-Claude Juncker einmal gesagt. Während in Brüssel hektische Krisentreffen den Euro zu retten suchen, fiel dieses Zitat von Europas amtsältestem Regierungschef in Zug auf ganz anderen Boden: Am 17. Oktober traf sich da im Kapuzinerinnenkloster die franziskanische Deutschschweiz (INFAG-CH) zu ihrer jährlichen GV.

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Teamzeit in Menzingen

Weiterlesen: Teamzeit in MenzingenWährend Sr. Imelda auch im Herbst unermüdlich Pilgerreise an Pilgerreise durch Padua und Assisi begleitet und unser Ehepaar Steffen seine Sabbatzeit fortsetzt, haben sich Anna, Nadia und Niklaus als Miniteam zu Klausurtagen im Mutterhaus Menzingen eingefunden. Die grosszügige Gastfreundschaft des „Muttikans“ hat uns freie Hände für reiche Arbeitstage ermöglicht.

 

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Friedensgebet der Weltreligionen in Assisi

Weiterlesen: Friedensgebet der Weltreligionen in Assisi

Am 27. Oktober rundete sich das Vierteljahrhundert seit jenem historischen Gebetstreffen der Weltreligionen in Assisi, zu dem Johannes Paul II. erstmals einlud. Am 25. Jahrestag begleitete sein Nachfolger Benedikt XVI. 170 Delegierte der verschiedenen Welt- und Naturreligionen erneut nach Assisi. Die Stadt des Franziskus sah einen hoffnungsvollen Tag mit bewegenden Szenen.

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Trimestre Franciscain

Weiterlesen: Trimestre FranciscainFranziskanische Geschichte im Überblick

800 Jahre franziskanische Geschichte haben in Saint-Maurice Ende Oktober Schwestern, Brüder und Familienleute aus aller Welt fasziniert. Jeden Herbst lädt das Trimestre Franciscain im Foyer der Kapuziner zu einem zwölfwöchigen Intensivkurs ein. 

Das Bild zeigt die Kursgruppe historisch fit am Ende des “sportlichen Spaziergangs durch 800 Jahre Geschichte”.

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