Ranftweg

Germania - seit 800 Jahren ein franziskanisches Zauberwort

DonauInn WürzburgDie ersten Brüder, die unser Charisma in den deutschen Kulturraum trugen, erreichten Augsburg Mitte Oktober und Würzburg wohl eine Woche später. Niklaus hielt hier am Pfingstmontag die Festrede im gotischen Minoritenkloster. Es ist das älteste Franziskanerkloster Deutschlands, das seit acht Jahrhunderten durchgehend von Brüdern bewohnt ist (Bild: der gotische Kreuzgang). Die Festrede buchstabierte das Zauberwort des Pfingstkapitels in Assisi, das die Deutschlandmission beschloss: GERMANIA. Hier die Zusammenfassung. Die Minoriten veröffentlichten die ausführliche Version.

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Via Romea Germanica - ein Pilgertipp

DonauInn SchongauIm ersten Teil seiner Ferien hat Niklaus den Weg der ersten Brüder von 1221, der letztes Jahr in Innsbruck endete, über die bayerischen Alpen weitergeführt. Damit ist die ganze Route jener «Deutschlandmission» von Assisi bis Augsburg zu Fuss nachgezeichnet. 16 Tage hatten die dreissig Brüder damals von der Trienter Etsch bis an den fränkischen Main. Genau soviel Zeit brauchte das Pilgerduo heute. Niklaus beschreibt den Weg, der das Erlebnis der Brüder damals erahnen lässt – und «Nachahmungstäter» inspirieren kann. Das Bild zeigt den Blick aus der Gegend, in der der Weg von der Ammer an den Lech wechselt - mit dem bayerischen Alpenkamm am Horizont. Die ersten Brüder fanden hier nach vielen Bergen und Tälern wieder Kornfelder fast wie in der Heimat.

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Studienreise nach Padua - verheissungsvoll

Venezia Redentore GartenKircheSeit elf Jahren begleiten wir Gruppen nach Padua. Nächstes Jahr übernehmen Nadia Rudolf von Rohr und Sr. Beatrice Kohler. Um Sr. Imelda Steineggers reiche Erfahrungen aufzugreifen und dem neuen Team ideell breite Unterstützung zu geben, hat die Studienreise des Tauteams im Mai in die Lebenswelt des reifen Antonius geführt. Für franziskanische Highlights sorgten bereits auf der Hinreise das gotische Franziskanerkloster in Bozen und die Brüder in Kaltern. In Padua machten wir uns mit der Universitätsstadt und den Wirkstätten des «Santo» vertraut. Da unsere Reisen «Natur – Kultur – Spiritualität» verbinden, führte uns Imelda auch in die bezaubernde Naturlandschaft der Euganeischen Hügel und ins nahe Po-Delta. Ein Tagesausflug nach Venedig zeigte, dass sich deren Inselwelt in ihrer Vielfalt geniessen lässt, ohne dass man sich darin verliert.

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Franziskanische Exerzitien und Intensivzeiten - Sommer 2022

KlosterRapperswil 21Mai2022 ZürichseeOffene Grenzen und maskenfreies Zusammensein wecken neue Reisefreude. Wir freuen uns, auch wieder Wege in die Stille, an Quellen und in die eigene Tiefe anzubieten. Drei spezielle Orte laden zu franziskanischen Exerzitien ein: In Monteluco bei Spoleto steht ein Franziskanerkloster an einem Ort, an dem Franziskus für immer bleiben wollte. Hier begleiten Br. Mauro Jöhri und Sr. Beatrice Kohler im September eine „Eremo-Woche“. Weniger weit entfernt wartet der Sottoceneri mit dem Kloster Bigorio auf: Hier begleiten Br. Beat Pfammatter und Sr. Veronika Mang im Juli Sommerexerzitien. Und nach der Osterwoche bietet das Kloster Rapperswil im September einen zweiten Kurs franziskanischer Exerzitien an, die Br. Niklaus Kuster und René Schaberger-Ochsenbein begleiten.

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Friedensweg in den Ranft

Ostern2022 Ranftweg5 Bethanien7Der jährliche Friedensweg, zu dem das Tauteam am ersten Mai-Samstag franziskanisch Interessierte und Engagierte eingeladen hat, stand im Zeichen der Geschwisterlichkeit ohne Grenzen - "Vom ICH zum WIR". Das Thema der Enzyklika "Fratelli Tutti" fordert nach der Pandemieerfahrung, in der Klimakrise und angesichts neuer (kalter und heisser) Kriege sowie des neuen Wettrüstens eindringlich heraus. Drei Wege führten am 7. Mai in den Ranft: ein langer

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Franziskanischer "Spirit" konkret

Patmos Cover TiefeWeite DetailWas ist franziskanisch? Die überzeugendsten Antworten gibt das Leben. Und genau da setzt das neue Buch an, in dem Niklaus und Nadia die "Innere Tiefe und grenzenlose Weite" der franziskanischen Lebenskunst erschliessen: Zwanzig Gestalten aus 800 Jahren Geschichte verdeutlichen, wie sich dasselbe Charisma in den unterschiedlichsten Lebensformen entfaltet - in mutigen Brüdern, in inspirierten Schwestern, in engagierten Familienmenschen und Singles. Zwanzig Meilensteine widmen sich nach dem Gang durch eine reiche Geschichte der Aktualität dieser Spiritualität. Sie rief den WWF ebenso nach Assisi wie sich da die Religionen der Welt treffen, und

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Assisi blind erkunden

Assisi2022März BlindeLebensfreude pur! In der Skulptur bei Rivotorto spricht sie aus Kindern, die Franziskus umtanzen, und aus den Vögeln, die vom Poverello mit ihren Liedern in den erwachenden Frühling gesandt werden. In der Reisegruppe sind es Sehbehinderte und Blinde gewesen, die Assisi erkundet haben. Nadia ist als Reiseleiterin begeistert zurückgekehrt! Sie schreibt über die spezielle Erfahrung:

Assisi einmal anders...

Auf drei Jahre erstreckte Corona die Vorfreude auf eine besondere Assisi-Reise: Sechs blinde bzw. sehbehinderte Menschen und doppelt so viele Begleitpersonen haben wir durch Francescos und Klaras Städtchen begleiten dürfen.

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Unsere Assisi-Erfahrungen 2022

Assisi Oberstadt Dom BarLorenzo"Wo ist denn diese Aufnahme entstanden?" Ein Blick über die Dächer der Oberstadt Assisis zum romanischen Dom! Ein Panoramablick auf Klaras jugendliche Welt! Antwort: In der Gartenbar San Lorenzo. Selbst Insider, die wir nach Assisi begleiten, staunen immer wieder über neue Zugänge, nicht nur äusserlicher Art. Nun, da die Pandemie-Restriktionen fallen und Italien wieder ohne Maske im Freien erlebbar ist, freuen wir uns auf fünf spezielle Assisireisen in diesem Jahr - bewährte und neue Angebote: Assisi pilgernd, frühlingshaft oder vertieft "durch Hintertüren" entdecken, das Stätchen nach Tagen mit Bibliodrama unterwegs als willkommenes Ziel erreichen - und eine Intensivwoche in der Stille von Monteluco, die Sr. Beatrice Kohler mit dem langjährigen Generalminister der Kapuziner, Mauro Jöhri, begleitet.

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In Neuland aufbrechen - mit Brüchen umgehen

Mattli OffeneTagung2022bWelt und Leben sorgen dafür, dass uns immer wieder Neuland herausfordert. Rund dreissig Interessierte, Geschwister und Gefährtinnen aus der franziskanischen Schweiz haben  sich am ersten Februar-Samstag darüber ausgetauscht, wie Aufbrüche gelingen - und was einen guten Umgang mit Brüchen im Leben ausmacht. Der Weg der ersten Franziskaner über die Alpen und ihre Ausbreitung in unserem Kulturraum haben den Vormittag inspiriert. Der Lebensweg von Antonius und der Weg von Paulus' Gruppe nach Philippi begleiteten uns durch den Nachmittag. Die Impulse lassen sich "an jedem Ort und zu jeder Zeit" bedenken:

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