Auf drei Jahre erstreckte Corona die Vorfreude auf eine besondere Assisi-Reise: Sechs blinde bzw. sehbehinderte Menschen und doppelt so viele Begleitpersonen haben wir durch Francescos und Klaras Städtchen begleiten dürfen.
Unsere Assisi-Erfahrungen 2022
"Wo ist denn diese Aufnahme entstanden?" Ein Blick über die Dächer der Oberstadt Assisis zum romanischen Dom! Ein Panoramablick auf Klaras jugendliche Welt! Antwort: In der Gartenbar San Lorenzo. Selbst Insider, die wir nach Assisi begleiten, staunen immer wieder über neue Zugänge, nicht nur äusserlicher Art. Nun, da die Pandemie-Restriktionen fallen und Italien wieder ohne Maske im Freien erlebbar ist, freuen wir uns auf fünf spezielle Assisireisen in diesem Jahr - bewährte und neue Angebote: Assisi pilgernd, frühlingshaft oder vertieft "durch Hintertüren" entdecken, das Stätchen nach Tagen mit Bibliodrama unterwegs als willkommenes Ziel erreichen - und eine Intensivwoche in der Stille von Monteluco, die Sr. Beatrice Kohler mit dem langjährigen Generalminister der Kapuziner, Mauro Jöhri, begleitet.
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In Neuland aufbrechen - mit Brüchen umgehen
Welt und Leben sorgen dafür, dass uns immer wieder Neuland herausfordert. Rund dreissig Interessierte, Geschwister und Gefährtinnen aus der franziskanischen Schweiz haben sich am ersten Februar-Samstag darüber ausgetauscht, wie Aufbrüche gelingen - und was einen guten Umgang mit Brüchen im Leben ausmacht. Der Weg der ersten Franziskaner über die Alpen und ihre Ausbreitung in unserem Kulturraum haben den Vormittag inspiriert. Der Lebensweg von Antonius und der Weg von Paulus' Gruppe nach Philippi begleiteten uns durch den Nachmittag. Die Impulse lassen sich "an jedem Ort und zu jeder Zeit" bedenken:
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"Silberne" Vernetzungsarbeit
Das Tauteam feiert ein Vierteljahrhundert: Seit dem 1. Februar 1997 vernetzt es franziskanische Gemeinschaften und Kreise in der ganzen Schweiz. Die aktuelle Equipe arbeitet in diesen Tagen im "Kloster zum Mitleben" von Rapperswil, freut sich an dessen neuer Dynamik, schaut dankbar zurück auf reiche Jahre und spurt Begegnungen, Reisen und Tagungen des neuen Jahres 2022 vor. Unsere aktuelle Herberge hat es vor Kurzem in die Nachrichtensendung "Schweiz aktuell" geschafft.
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Aufbruch in Neuland...
Im Herbst 1221 kommen die ersten Franziskaner über die Alpen. Seit 800 Jahren ist die franziskanische Bewegung in unserem Kulturraum lebendig. Wir nehmen das zum Anlass, dem Ereignis und dem Thema Aufbruch eine Tagung zu widmen: Leben verdankt sich Aufbrüchen und wagt sich in Neuland. Wer aufbricht, stellt sich Unsicherheiten, zeigt sich flexibel, verbindet Planung mit Offenheit und Wagnis.Unser eigenes Leben kennt Neulanderfahrungen, von Geburt an, durch wechselnde Lebensphasen und selbst Sterben bedeutet Aufbrechen ins Unbekannte. Die Tagung steht franziskanisch Interessierten aller Lebensformen offen. Sie bietet fundierte Impulse und lässt Raum für kreative Auseinandersetzung. Nähere Infos finden sich in nachstehendem Flyer...
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Friede aus Ost - West - Nord - Süd
Die Impulse, die in den adventlichen Ranft begleitet haben, bleiben in das neue Jahr hinein aktuell: Der Kampf gegen die Pandemie spaltet unsere Gesellschaft weiter, die drohende militärische Eskalation an der russisch-ukrainischen Grenze ruft die Gespenster des Kalten Krieges zurück, eine mutige Antwort auf die drohende Klimakatastrophe bleibt weltweit aus... Das franziskanische Friedensgebet im Ranft hat rund siebzig Gefährtinnen und Gefährten Mut gemacht, vertrauensvoll und engagiert zu bleiben.
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