Eine ermutigende "Gebetskette"
Geschwister in vielen Farben
Mit der grossen Franziskustagung in Zürich ist auch die Gebetskette an ihr Ziel gekommen. Das Bild zeigt Ikone und Kerze am 12. September in der Paulusakademie. Die Jubiläumskerze hat mit der Franziskusikone von Januar bis September siebzig franziskanische Kreise und Gemeinschaften in der ganzen Schweiz und in Vorarlberg besinnlich verbunden.
Das Begleitbuch spiegelt die Vielfalt, mit der das Charisma von Franz und Klara heute hierzulande gelebt wird. Die Karte bringt die geografische Präsenz der franziskanschen Familie heute zum Ausdruck. Die Gebetskette hat alle diese Stationen - bis auf eine, die sich ausgeklinkt hat - miteinander sichtbar verbunden.
Ein paar kreative Seiten aus dem Begleitbuch zeugen von der Vielfalt der franziskanischen Familie heute:
Dazu passend ein Gedicht aus Assisi, das Rapperswil in das Begleitbuch einfügte:
Sag, Franziskus, welches waren deine Farben?
War deine Kutte braun, schwarz oder grau?
Viele Farben tragen die Leute heute in deinem Namen …
Auch Rot und Grün berufen sich auf dich!
Wer sind deine wahren Schwestern und Brüder?
„Die Fußspuren Jesu, die Freiheit leerer Hände,
lebendiger Glaube, Hoffnung für alle,
Liebe zu Menschen und Geschöpfen war mir das Maß, nicht Normen und nicht der Schein.“
Welche Farbe also? „Die des Regenbogens!“

Die Gebetskette macht in Muotathal Halt, bevor sie über Ingebohl ins Tessin wechselt.
Die Bilmimpression zeigt die Übergabe im ältesten Franzsikanierinnenkloster der Schweiz:

Bild: In Ingenbohl trug sich eine eindrückliche Vielzahl von Schwester uns Begleitbuch ein!
Besinnliche Texte und kreative Hände kamen aus dem Raum Zug mit auf den Weg.
Das Mutterhaus Baldegg reichte ein Friedensgebet an die nächsten Stationen weiter und im Wechsel von Willisau nach Schüpfheim zeigte sich eindrücklich, wie engagiert das franziskanische Charisma heute von neuen Kreisen, Familienleuten und vernetzten Singles weitergetragen wird.
Die Bildimpression aus dem Kloster Faido zeigt eine Momentaufnahme aus der Südschweiz, in der das Franziskanische noch "klassischer" gelebt wird.
Und zu guter Letzt: das Gedicht aus San Masseo, in Rapperswil etwas erweitert, auf der Seite, welche das Kloster zum Miteben gestaltet hat.

