Pilgernd in den Ranft
Franziskus zwischen Tabor und Ostern
Am Samstag 9. Mai führen zwei Frühlingswege besinnlich in den Ranft: der längere ab Stans, der kürzere ab Sachseln. Franz von Assisi inspiriert unterwegs 800 Jahre nach seiner Ankunft am Ziel aller Lebenswege. "Zwischen Tabor und Ostern" lässt er sich dabei von seinem Meister ermutigen.
Ausschau:
Im Frühjahr 1224, zwei Jahre vor seinem Tod, zeigt Franz sich engagiert und handlungsfähig. Nach einer Phase der Resignation hat er das Entwicklungspotential seiner Bewegung neu vor Augen.
Durchblick:
Franziskus gewinnt auf La Verna neuen Durchblick, lässt sich ermutigen, stellt sich Klärungen, entwickelt eine Dynamik «nach vorne», allem Unbequemen zum Trotz.
Umsicht:
Franziskus gewinnt auf La Verna neuen Durchblick, lässt sich ermutigen, stellt sich Klärungen, entwickelt eine Dynamik «nach vorne», allem Unbequemen zum Trotz.
Umsicht:
Im Frühling 1225 entsteht der Sonnengesang. Universal gelebte Geschwisterlichkeit wird Franziskus immer innerlicher. Er geht auf Friedensmission, zeigt sich konfliktfähig und baut Brücken. Ein Vorbild an Diversitätskompetenz und Ambiguitätstoleranz!
Innenschau
Schicksalsschläge bleiben nicht aus. Franziskus muss sich im Sommer 1225 einer schwierigen Augen-OP stellen, verbringt Monate in der «Reha», auf sich selbst zurückgeworfen. Er muss Pflege zulassen, sich schonen und Selbst-Fürsorge praktizieren.
Weitblick
Franziskus zeigt sich 1226 in seinen letzten Monaten in seiner Verletzlichkeit, seiner Endlichkeit, auch seinem Elend – ehrlich, intim. In seiner Bedürftigkeit ermutigt er auch uns, authentisch zu sein und sich selbst andern zu offenbaren.
Das Bild oben zeigt den Ausblick kurz vor Betanien auf den Sarnersee.
Derselbe See vom Visionenweg aus betrachtet:

Und die Ranftschlucht, das Ziel, das beide Wege verbindet:


