Ranftweg

Ganz Ohr - Tauzeit vom Frühling

Ohr Frau SymbolbildSinnlichkeit und Tiefsinn wurden von christlichen Autoren oft als Gegensätze bezeichnet. Nicht so bei Holdegard von Bingen und Franz oder Klara von Assisi. Der neue Jahrgang von Tauzei widmet sich den Sinnen, den äusseren wie den inneren. Das Märzheft setzte beim Hören an. Der Rabbiner von St. Gallen interpretiert das jüdische Alltagsgebet "Höre, Israel". Ein Benediktiner greift den ersten Satz der Bedetiksregel auf: "Höre, mein Sohn", und ein Franziskaner zeigt auf, warum Franziskus dieses Motiv abwandetl "Hört, ihr Söhne Gottes und meine Brüder". Zwei in der Begleitung von Menschen Erfahrene lassen erkennen, wie vielschichtig Kommunikation geschieht und wie das einfühlsame Zuhören gelingt. Ein Komponist schildert, wie Musik entsteht, und eine gehörlose Ärztin eröffnet Zugänge zu Sprachwelten ohne Ton. Eine "Hör-Reise" führt vom Bodensee in die Westschweiz durch das SChweizer Franziskanien. Unter dem Titel "Guten Morgen, Welt" lässt sie mithören, was franziskanische Menschen in verschiedenen Lebensformen von der Welt wahrnehmen, wenn sie in der Frühe das Fenster öffnen.

Das Juniheft wird mit der Spur mit dem Sehen weiter folgen. Die franziskanische Zeitschrift lässt sich abonnieren. Infos:

Tauzeit - Imspiration für franziskanisch Interessierte