Ranftweg

Schwestern im Appenzellerland

Das Bild aus der Teramklausur Ende März ist sprechend: rustikal und warm, stilvoll und doch schlicht hat uns das Kapuzinerinnenkloster Jakobsbad drei Tage lang beherbergt. Das Bild zeigt unsere Arbeitsrunde in der Bibliothek der Schwestern. Eugen Trost und Paul Zahner waren diesmal per Zoom zugeschaltet!

Jakobsbad Tauzteam2023März

 

Unsere Gast-Orte in der franziskanischen Schweiz werden rarer. Umso dankbarer sind wir dafür, das typisch schwesterliche Zusammenspiel von „Marta und Maria“ in der Gemeinschaft der Kapuzinerinnen von Jakobsbad zu erleben. Sie ist klein, doch vom Alter der Schwestern her beneidenswert jung. Und wir erleben den Konvent herzlich, offen, mit den Leuten im Appenzellerland reich vernetzt und flexibel im Umgang mit ihrer Ordnung. Franziskanisches Ordensleben überzeugt tatsächlich, wenn eine Gemeinschaft so begegnungsfreudig, entspannt und pragmatisch ist, die Schwestern soviel innere Freiheit zeigen und in ihrer Lebenswelt auch vielen Tieren Lebensraum bieten. Die Räume des Klosters füllten sich in diesen Tagen vor Palmsonntag mit intensivem Bärlauch-Geruch aus der Küche, dem Duft von Guezli für den Klosterladen und frischen Zweigen aus Garten und Wald, die Sr. Elisabeth mit einer Schar Ministrierender zu Palmen band. Wir schauen dankbar auf all das zurück, was wir an einem vitalen Lebensort der Schweizer INFAG teilen durften.

Inhaltlich haben wir an unseren „Reisen mit Tiefe und Weite“ und an unseren Angeboten für Euch im Jahr 2024 gearbeitet. Erste Reisen dieses Jahres an franziskanische Orte sind bereits ausgebucht, und wir freuen uns über die neu erwachte Nachfrage. Weiter gefeilt haben wir auch am Pilgertag in den Ranft, der am Samstag 6. Mai auf neue Wege führt.

Homepage des Klosters mit einer sehr reichhaltigen und auch ästhetisch schönen Klosterapotheke:

Kloster Jakobsbad