Ranftweg

Assisi musikalisch

Schon zum sechsten Mal in Folge – aber in immer wieder neuen und faszinierenden Varianten – gelang auch diese Reise. Der romantische Auftakt mit der Übernachtung auf der Burg Giomici und dem gepflegten umbrischen Nachtessen waren eine perfekte Einstimmung für diese heiter-besinnliche Reise. Da Ruth Lydia Koch erkrankt war, sorgte Rös Steffen für die spirituellen Impulse – am ersten Morgen besonders eindrucksvoll im Burg-Garten mit Sicht auf blühende Mohnfelder. Das Wetter zeigte sich von der besten Seite. Einzig die leichte Montagswanderung von Bastia nach Assisi fiel teilweise ins Wasser. Die Gesänge unter der riesigen Kuppel von San Pietro ertönten umso stärker.

Der Dienstag war mit Bevagna – einem herrlichen Picknick in der Abtei San Felice del Giano und dem Besuch von Montefalco voll ausgefüllt.  - Sportlicher und musikalischer Höhepunkt war der Mittwoch mit der 6-stündigen Wanderung über den Monte Subasio – auf verschlungenen Wegen und durch betörend duftende Blütenwiesen  - nach Armenzano. Auf Herbert Marents Bauernhof „Terra Buona“ gab es ein herrliches Nachtessen – ergänzt von viel heiterem und ernstem Gesang.

Die Isola Maggiore auf dem Lago Trasimeno mit ihrer Bergkapelle voller Fresken stand zum ersten Mal auf dem  Programm. Am Freitag besuchten wir die Bose-Brüder von San Masseo und San Damiano.

Das Mittagessen in Roncole Verdi (Verdis Geburtshaus) genau in der Mitte zwischen Assisi und Luzern gehört bereits zu den Ritualen unserer Reise, war doch „Verdi“ Joseph Rööslis Studentenname. Er liess es sich nicht nehmen (neben vielen Kirchenorgeln auf unserer Reise) auch das schäbig klingende Locanda-Klavier zu testen und “Va pensiero“ anzustimmen.

Alles in allem eine sehr geglückte Reise, dieses  Jahr im Kleinbus.

Walter Steffen

 

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