Aktuelles aus der franziskanischen Schweiz

Hier finden Sie aktuelle Informationen, Berichte und Fotos aus der franziskanischen Schweiz.

Franziskanisches Symposium an der Uni Fribourg

Fribourg-Symposium2011-Plakat

Freitag 4. - Samstag 5. Mai 2012 

Franziskanische Impulse zur interreligiösen Begegnung

 

In der religiösen Mentalitätsgeschichte spielt Franz von Assisi (1182-1226) eine entscheidende Rolle. Mit seinem Sonnengesang stellt er die Gottesbeziehung in einen universalen Horizont. In seiner friedlichen Begegnung mit dem Sultan in Ägypten (1219) erfährt er Gottesliebe in einer anderen Religion und trägt islamische Vollzüge in die westliche Welt.
Seine Ordensregel enthält erstmals in der Geschichte die Vision geschwisterlichen Christseins im Raum einer anderen Religion. Ein Symposium an der Universität Fribourg stellt sich mit Fachleuten aus aller Welt der Frage, welche Bedeutung dieser Impuls für das interreligiöse Gespräch grundsätzlich hat und wozu Franziskus im Lauf der Jahrhunderte inspirierte.

 

Detailprogramm und Anmeldung:

Flyer_Franz.Impulse.pdf

 

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Friedensgebet im Ranft

ranftgebet-2011lichtweg1„geliebt und gesucht“

Adventsabend franziskanischer Schwestern und Brüder im Ranft


Am 10. Dezember 2011 trafen sich gut hundertfünfzig Menschen in Flüeli. Die Wanderfreudigen starteten schon in Sachseln mit Fackeln. In mehreren Gruppen begannen alle Teilnehmenden den meditativen Weg von Flüeli in den Ranft. Unten im Tal wurde die Eucharistie gefeiert.

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Tauzeichen und Knoten

franciscan_tauViele Assisireisende kehren mit einem Tauzeichen zurück. Aus Olivenholz geschnitzt oder geschnitten, steht das Symbol T in vielen Kulturen der Welt für ein Leben mit Tiefe und Weite: je tiefer verwurzelt Pflanzen und Menschen sind, desto weiter können sie sich entfalten. Für Franziskus hat das TAU auch eine jüdisch-christliche Bedeutung: Nichts soll uns vom Weg des Lebens abbringen können, bis wir uns am Ziel aller Wege wiedersehen. - Doch was bedeuten die drei Knoten an der Schnur der Tauzeichen, die in Assisi erhältlich sind? Erinnern sie an die Kuttenstricke der Brüder? Und wenn ja: Handeln Jugendliche demnach richtig, wenn sie die Erinnerung an die drei klösterlichen Gelübde in der Schnur  ihrer Tauzeichen rasch auflösen?

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Klöster und Klosterwelten

Herder-Kuster-KlosterWoran liegt es, dass mittelalterliche Klöster moderne Menschen faszinieren? Warum werden Mönche eingeladen, vor Managern zu sprechen? Und eine Nonne, prominente Blogs für die NZZ online zu schreiben? Wieso wollen heute viele eine Ferienwoche in Klöstern verbringen - und nur wenige ihr ganzes Leben?
Das neueste kleine-feine Buch unseres Bruders im Team zeichnet die lange Geschichte und die Vielfalt der Klöster nach: Wir finden das Mönchtum in den Weltreligionen. Das abendländische Mönchtum folgt zunächst der Weltflucht ägyptischer Wüstenväter und Wüstenmütter, wird durch die Benediktiner zum Lehrmeister des christlichen Europa, gründet mit den Bettelorden Konvente in den Städten, erneuert die Kirche nach der Reformation mit den Seelsorgeorden der Jesuiten und Kapuziner, schreitet im 18./19. Jahrhundert zur Weltmission und trägt in zahlreichen Schwesternkongregationen des 19./20. Jahrhunderts wesentlich zur Frauenemanzipation bei. Von entlegenen Abteien bis zu offenen Cityklöstern, von musealen Gemäuern bis zu vitalen Gemeinschaften führt dieser Gang durch den Kosmos klösterlichen Lebens.

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Herbsttage in Luzern

Luzern-Konsi-NadiaImeldaNach Wochen, die mehrmals bis Assisi und Padua, Prag und Thüringen führten (siehe: Reisen > Berichte), geniessen wir den Spätherbst in der Schweiz. In unserer Teamagenda verlagert sich der Akzent dabei wieder auf Bildung und Kursarbeit. Vier Klausurtage im Kapuzinerkloster Luzern haben uns auf den Advent vorbereitet, der uns mit über 800 Adressen "vernetzter Personen" in der franziskanischen Schweiz in Kontakt bringt. Die Gemeinschaft mit den gastgebenden Brüdern, ein Abstecher in die Stadt (Film "Der Verdingbub") und das prachtvolle Herbstwetter haben dieser Woche besondere Farben gegeben. Das Bild zeigt ein Siesta-Gespräch beim Konservatorium und mit schönstem Blick auf Stadt, See und Alpen. Wer sich mit uns auf den Advent freut...

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Baldegger Schwestern haben gewählt

Baldegg-Klosterkirche1Die katholische Kirche ist eine Monarchie. Dass der Heilige Geist auch demokratisch wirken kann, beweisen die Alte Kirche mit der Bischofswahl durch das Volk und die Orden, die ihre Verantwortlichen in Familien- oder Delegiertenversammlungen bestimmen. Am 15. November hat das Generalkapitel der Baldegger Schwestern die neue Leitung gewählt.
Bild: Kloster Baldegg (Foto Sr. Beatrice Kohler)
Und woran kann man sehen, 
ob der Heilige Geist tatsächlich wirkt,
sei es in einer Monarchie oder demokratisch? 
sei es in Kirchen oder im Staat?

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