Geschwister - Freundinnen - Gefährten

ZürichReligionen 2016aBau neuer Mauern, Siegeszug eines aggressiven Populismus, Stimmungsmache gegen Fremde: der Herbst sorgt nach einem Terrorsommer für neue beängstigende Schlagzeilen. Umso hoffnungsvoller sind entgegengesetzte Zeichen. In der "Zürcher Woche der Religionen" hat eine interreligiöse Feier mit anschliessendem Imbiss und Dialoggespräch eine ebenso ermutigende wie berührende Botschaft vermittelt. Sie liess die Fackel der Friedenstreffen in Assisi gleichsam in den eigenen Alltag gelangen. Das Bild zeigt den Sufi-Mystiker Hüseyin Haybat...

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Tagung der INFAG zu franziskanischer Jugendarbeit

INFAG Tagung IAm Puls bleiben
Eine Gemeinschaft von lauter Grossmüttern und Grossvätern - was hat die Jugendlichen schon zu bieten?
So einiges! So die Meinung derjenigen franziskanischen Schwestern Brüder und Laien, die sich unlängst in der Fachstelle für Jugendarbeit in Zürich getroffen haben.

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Erdbeben in Assisis Umland

Norcia Nursia 2016Okt ErdbebenSeid Ihr aktuell in Umbrien, das seit Wochen derart von Erdbeben betroffen ist? Zum Glück sind wir zurück von Eremotagen in Monteluco und den Pilgerwegen von Anfang Oktober. Assisi zeigt sich mehr innerlich erschüttert, auch wenn Teile der Portiunkulakirche wegen herunterfallendem Gips gesperrt sind. Doch das antike Nursia (heute Norcia) bringt die Zerstörungen im Apennin nahe. Einige von uns sassen schon unter den Arkaden der Benediktsbasilika, die nun bis auf die Fassade eingestürzt ist. Die romanische Kirche, im Mittelalter über "Benedikts Geburtshaus" erbaut, hat ein Dutzend schwerer Erdbeben überstanden - in jedem Jahrhundert mindestens eines. Diesmal jedoch haben weder das Kirchenschiff noch der massive Turm widerstanden. Das 5000-Seelen-Städtchen ist unbewohnbar und riskiert in den herben Sibillinerbergen auszusterben. Es steht prominent für viele Dörfer, die über die Region hinaus kaum bekannt sind. Wir hoffen von Herzen, in ein paar Jahren in eine neu aufgebaute Stadt und belebte Dörfer der Region zurückzukehren!

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Pilgern - mutig

LaVerna Assisi AbstiegLaVerna1Auf den Spuren von Franz von Assisi unterwegs sein in einer Freiheit, die morgens nicht weiss, wo sie abends sein wird... und einem Vertrauen, das sich weder ankündigt noch um sichere Dächer besorgt ist, und in einer Geschwisterlichkeit, die sich auf zunächst noch unbekannte Gefährtinnen einlässt - und die Menschen unterwegs freimütig anspricht. Auch dieses Jahr hat eine Gruppe Mutiger dies gewagt: nach Orvieto-Assisi im Herbst 2014 und nach Siena- und Narni-Assisi 2015 nun vom jungen Arnotal über La Verna ins Tibertal und in die Stadt von Franz und Klara. Den Aufstieg aus dem Casentino genossen wir bei Traumwetter. La Verna verzauberte uns abends in aller Stille - und nachts bei Regen im ältesten Teil des Klosters, dem "Fuoco comune". Der Montag liess uns über den Geburtsort Michelangelos

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Stille Tage auf dem Monteluco

MontelucoMein Weg lebt von der Sehnsucht
Franziskanische Exerzitien im Bergkloster Monteluco und in Assisi vom 24.09.–02.10.2016

Auf dem Monteluco ist in Stein festgehalten, was Franziskus einst über den Ort sagte:
«Nil jucundius vidi valle mea spoletana» (Nichts ist schöner zu sehen als mein Spoletotal)
Den herbstlichen Farbenzauber auf dem Hausberg über Spoleto haben die Teilnehmenden der Eremowoche im Bergklösterchen auch dieses Jahr erlebt.

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Jahresbericht des Tauteams 2015/2016

LogoLiebe franziskanisch Interessierte,

Gerne teilen wir mit Euch das in den vergangenen Monaten Erlebte in Form unseres Jahresberichtes, den wir zu Handen des Dachverbandes der Franziskanischen Gemeinschaften in der deutschsprachigen Schweiz INFAG-CH verfasst haben:

„Wenn ihr in ein Haus kommt, wünscht ihm Frieden“ (Mt 10). Wir haben im vergangenen Teamjahr dankbar erfahren, wie viel Frieden und Gutes uns in unseren Gemeinschaften zu Teil wird. Wo immer wir empfangen wurden, fanden wir ein offenes Haus und reiche Gastfreundschaft. Dafür danken wir insbesondere den Franziskanern auf dem Inseli Werd, den Kapuzinerinnen in Solothurn, den Brüdern im Flüeli und den Schwestern in Ingenbohl, den Kapuzinern in Olten, Faido und Bigorio und der Gemeinschaft im Sunnehügel. Auch nach 20 Teamjahren gibt es für uns noch Neuland zu entdecken! Dieses Jahr waren wir zum ersten Mal zu Gast bei den Brüdern in Olten und in Faido. Die Teamzeiten sind uns in bester Erinnerung und wir haben uns sehr über die geschwisterliche Offenheit gefreut.

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Viertes grosses Treffen der Religionen in Assisi

Assisi Religionen2016Nach dem Sommer, der durch Terrorakte und kriegerischen Dschihad für blutige Schlagzeilen sorgte, setzen an der Schwelle zum Herbst alle Religionen ein entschlossenes Zeichen für den Frieden: 500 Vertreter der Welt- und Natur-Religionen sowie aller Weltkirchen erklären jede Form von Gewalt im Namen Gottes für gottlos. "Es gibt keine heiligen Kriege", ruft Franziskus von Rom vor der Franziskuskirche in der gemeinsamen Friedensfeier aus, und die Delegationen unterstützen den Zusatz mit bewegtem Applaus: "Heilig nennen darf sich allein der Friede", Geschenk Gottes und Werk beherzter Menschen.

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